Fünf Frauen und Männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis bekamen in Homberg den Ehrenbrief des Landes verliehen

Hessen zeichnet Helfer für Engagement aus

Auszeichnung: Von links Hombergs Bürgermeister Martin Wagner, Friedhelm Krause, Wolfgang Nelke (1. Beigeordneter Wabern), Herbert David, Ernst Wilhelm (Ortsvorsteher Kerstenhausen), Karl-Heinz Maus, Landrat Frank-Martin Neupärtl, Margarete Schwertfeger-Mohr, Ottraus Bürgermeister Norbert Miltz, Jochen Dörrbecker (Leiter der staatlichen Abteilung des Landkreises) und Elke Zipprecht in Vertretung ihrer Mutter Irene Kuhn. Foto: Ehl-von Unwerth

Schwalm-Eder. Leistungs- und Verantwortungsbereitschaft, Eigeninitiative und Gemeinschaftssinn: Diese Tugenden spiegeln sich im ehrenamtlichen Engagement von fünf Bürgern aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Ihre Verdienste um das Allgemeinwohl würdigte Landrat Frank-Martin Neupärtl mit dem Landesehrenbrief.

Irene Kuhn aus Homberg-Welferode engagiert sich seit 1977 für die Landfrauen. Im Verein ihres Heimatortes war sie 25 Jahre lang Schriftführerin, bevor sie 2002 das Amt als Ortsvereinsvorsitzende und 2008 den stellvertretenden Vorsitz übernahm.

Margarete Schwertfeger-Mohr aus Borken ist in der Selbsthilfegruppe Bad Wildungen/Homberg der Rheuma-Liga Hessen aktiv. Als Mitglied des Leitungsteams setzt sie sich für Kontinuität und Zusammenhalt der Gruppe ein. Zudem übernahm sie 1997 das Amt der Rechnungsführerin und berät seit 2005 rheumakranke Menschen. Für ihren Einsatz erhielt sie 2007 die Silberne Ehrennadel der Rheuma-Liga Hessen.

Herbert David aus Wabern engagiert sich seit knapp 30 Jahren bei der Stiftung Bahn-Sozialwerk in der Ortsstelle Wabern. Einer zweijährigen Schriftführertätigkeit folgte die Tätigkeit als Sozialbetreuer. Zu seinen Aufgaben gehört die Beratung zu Angeboten und Leistungen des Bahn-Sozialwerks und des Eisenbahn-Waisenhorts. Daneben leistet er Kranken- und Geburtstagsbesuche und unterstützt die Planung und Durchführung kultureller Veranstaltungen.

Friedhelm Krause aus Hülsa setzt sich seit fünf Jahrzehnten in gesellschaftlichen Bereichen ein, darunter 17 Jahre als Homberger Stadtverordneter, zwölf Jahre als Mitglied des Bauausschusses, zwölf Jahre als Elternbeiratsmitglied der Grundschule Wernswig und acht Jahre als Vorsitzender des Jugendmusikkreises. In Hülsa war er acht Jahre Erster Beigeordneter, 17 Jahre im Ortsbeirat und vier Jahre Ortsvorsteher, 15 Jahre Kassierer und 35 Jahre Vorsitzender des Gemischten Chors, 40 Jahre Kirchenvorsteher, 25 Jahre Zweiter Vorsitzender der Teilnehmergemeinschaft Flurbereinigung, 26 Jahre Vorsitzender des SPD-Ortsvereins, 20 Jahre Hauptorganisator des Weihnachtsmarktes und derzeitiger Vorsitzender, 30 Jahre Zweiter Vorsitzender der Jagdgenossenschaft und 23 Jahre Zweiter Vorsitzender des Heimat- und Verkehrsvereins, zehn Jahre Kassenverwalter der Maschinengemeinschaft, zehn Jahre in der Alters- und Ehrenabteilung der Feuerwehr, 15 Jahre Vorsitzender der Gefriergemeinschaft, zehn Jahre stellvertretender und 27 Jahre Ortsgerichtsvorsteher.

Karl-Heinz Maus aus Ottrau-Immichenhain engagiert sich im Brandschutz und der Kommunalpolitik. So war er 13 Jahre Gruppenführer und zehn Jahre stellvertretender Wehrführer. Als Gemeindebrandinspektor setzt er sich seit 18 Jahren für eine verbesserte Ausstattung sowie eine aktive Jugendarbeit ein. Daneben war Maus zwölf Jahre Ortsbeiratsmitglied und vier Jahre Ortsvorsteher in Immichenhain. Von 2001 bis 2004 saß er in der Gemeindevertretung.

Von Sigrid Ehl-von Unwerth

Quelle: HNA

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