Hessens kleinste Stadt braucht neuen Bürgermeister

Jürgen Kaufmann

Schwarzenborn. In Schwarzenborn wird voraussichtlich am 29. Januar gewählt

Schwarzenborn. Der 29. Januar ist als Termin für die Wahl eines neuen Bürgermeisters in Schwarzenborn angedacht. Nötig wird die Neuwahl, weil Amtsinhaber Jürgen Kaufmann zum 1. November vom Rathaus in die Kreisverwaltung nach Homberg wechselt.

Dann nämlich beginnt für den 53-Jährigen die Amtszeit als Erster Kreisbeigeordneter (wir berichteten). Ein Fahrplan für die nächsten Monate in Schwarzenborn ist vorgesehen, am heutigen Donnerstag werden die Stadtverordneten Schwarzenborns darüber entscheiden. Die Bürgermeisterstelle wird dann ausgeschrieben. Damit beginnen die Fristen für die Wahl zu laufen, erklärt Kaufmann. Verabschiedet werden soll Kaufmann in einer Stadtverordnetensitzung am Donnerstag, 20. Oktober.

Mit einem lachenden und einen weinend sieht der Sozialdemokrat seinen Jobwechsel. Mehr als 15 Jahre war er der Verwaltungschef Hessens kleinster Stadt. Als Erster Kreisbeigeordneter könne er von einigem zehren, was er an Erfahrung mitbringe, ist er sich sicher. „Allerdings gibt es auch Bereiche, in denen ich eine Menge lernen muss.“ Nicht nur im Schwarzenborner Rathaus wird man sich an ein neues Gesicht gewöhnen müssen. Kaufmann war als Bürgermeister Mitglied - teilweise auch in Funktionen wie Vorstand und Aufsichtsrat - in weit mehr als 30 Verbänden und Gremien. Voraussichtlich im März könnte sein Nachfolger sein Amt antreten. Bis dahin wird Erster Stadtrat Armin Heß die Stadtgeschäfte führen.

Derzeit leben 1425 Menschen mit erstem Wohnsitz in Schwarzenborn, darunter 391 Menschen aus 35 anderen Staaten. Das macht einen Ausländeranteil von 27,4 Prozent aus. Circa 900 Menschen sind wahlberechtigt.

Von Sylke Grede

Quelle: HNA

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