Die Waberner Feuerwehren absolvierten eine Einsatzübung in den Waberner Wohnstätten

Hier Routine, dort Aufregung

Alles im Blick: Feuerwehrleute waren in den Waberner Wohnstätten bei einer Rettungsübung im Einsatz. Fotos: Zerhau

Wabern. Einen aufregenden Nachmittag erlebten die Bewohner der Waberner Wohnstätten am südlichen Ortsrand. Gegen 15 Uhr drang Rauch aus einem Wohngebäude, schrille Signaltöne der Brandmeldeanlage durchdrangen die Stille.

Kurze Zeit später wurden die Bewohner zum ausgeschilderten Sammelplatz gebracht. Doch zum Glück war es kein Ernstfall, sondern lediglich eine Feuerwehrübung, von der die Bewohner nichts gewusst hatten.

Wie Abteilungsleiter Heiko Ernst erläuterte, war die Übung von der Leitung der Wohnstätten um Elke Helberg in Verbindung mit Gemeindebrandinspektor Claus Steinmetz ausgearbeitet worden.

Was für die Feuerwehrleute Routine war, war für die 40 Bewohner eine ziemlich aufregende Angelegenheit, bei der das sonst so ruhige Umfeld zum Schauplatz einer Übung mit Feuerwehr und Rettungsdienst wurde. Neben 35 Feuerwehrleuten aus Wabern, Uttershausen, Udenborn und Zennern war der Sanitätszug Nord-Süd mit zehn Einsatzkräften angerückt.

Doch die Männer und Frauen der Feuerwehr sind in den Wohnstätten keine Fremden mehr. Im Vorfeld hatte es im Wohnbereich Veranstaltungen zur Brandschutzaufklärung unter der Leitung von Uwe Schmerer gegeben.

Um die Übung möglichst realitätsnah zu gestalten, waren Jugendliche vom Mimtrupp des DRK im Einsatz. Ihnen wurden Verletzungen geschminkt, und sie riefen laut um Hilfe, als die Rettungskräfte im Gebäude eintrafen.

Von Peter Zerhau

Quelle: HNA

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