Neuer Magnetresonanztomograph der Hephata-Krankenhaus geht im März in Betrieb

High-Tech-Gerät für Klinik

Im Container-Anbau: Iris Deisenroth und Dr. Bernd Schade stellen den neuen MRT der Hephata-Klinik vor. Foto: privat

Schwalmstadt. Der Probelauf des neuen Magnetresonanztomograph (MRT) der Hephata-Klinik ist absolviert, Anfang März geht der MRT in Betrieb. Unter der Regie des Zentralbereichs Bau und Technik bekam der MRT samt Container-Anbau, so wie er zuvor schon in der Universitätsklinik Gießen genutzt worden war, seinen neuen Standort im Erdgeschoss der Hephata-Klinik.

In dem Anbau sind neben dem MRT ein Befundungsraum mit Bedienung und PC, zwei Umkleidekabinen, ein weiterer Arbeitsplatz und der Technikraum untergebracht.

„Ein modernes neurologisches Krankenhaus braucht einen MRT, gerade auch in Bezug auf Schlaganfall- und Multiple Sklerose-Patienten“, sagt Dr. Bernd Schade, Leiter der Schlaganfalleinheit der Hephata-Klinik.

Auch Menschen mit Beeinträchtigungen, die schwer transportfähig seien oder eine Sedierung für die Untersuchung bräuchten, könnten nun in der Hephata-Klinik mit dem MRT untersucht werden.

Bislang wurden 300 Patienten für eine MRT-Untersuchung an andere Einrichtungen verwiesen, 1200 Patienten mit dem klinikeigenen Computertomographen (CT) untersucht. Künftig solle das CT nun vor allem als Notfall-Variante dienen, weil damit auch bei unruhigen Patienten Untersuchungen schneller als bei einem MRT möglich seien, so Dr. Schade. Beispielsweise, wenn eine Blutung im Gehirn ausgeschlossen werden müsse. Der MRT wird erstmal nur stationär aufgenommenen Patienten zur Verfügung stehen.

„Zunächst wollen wir das Gerät für neurologische Fragestellungen nutzen, später dann auf allgemeine Fragestellungen ausweiten“, sagt Dr. Schade. (alx)

Quelle: HNA

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