Auf Volprecht von und zu Gilsa folgt Werner Dörrbecker als Rotary-Präsident

Hilfe für eine bessere Welt

Präsidentenwechsel: Volprecht v. Gilsa übergibt die Amtsgeschäfte an Werner Dörrbecker (rechts). Foto: privat

Schwalmstadt. Werner Dörrbecker heißt der neue Präsident des Rotary Club Schwalmstadt. Das Motto seiner Clubpräsidentschaft lautet: Maß und Mitte finden.

Einen Überblick über die Aktivitäten in den kommenden zwölf Monaten legte der neue Präsident vor. Der erfolgreiche Schülerwettbewerb in den regionalen Schulen für die Klassen 7 und 8 wird mit einem aktuellen Thema ausgeschrieben.

Am 31. Oktober wird der Schwalmstädter Club Ausrichter für die Begrüßung der Oststipendiaten sein. Finanziert wird deren Aufenthalt von den nordhessischen Partnerclubs. Die Studenten aus Weißrussland und der Ukraine werden an der Universität Kassel zwei Semester studieren. In der Zeit werden sie von den Familien der Rotarier betreut, um Land und Leute kennen zu lernen.

Am Berufsinformationstag, der im November geplant ist, setzt sich Rotary dafür ein, dass sich die Betriebe und Behörden für Berufseinsteiger öffnen und diese über Möglichkeiten der Ausbildung beraten.

Traditionell ist der Glögg zum Weihnachtsmarkt in Ziegenhain. Der Erlös ist vollständig für Kinder in Not bestimmt. Der sogenannte Feuerwehrfonds steht bereit, um dort einzuspringen, wo Hilfe schnell und dringend nötig sei, sagte der neue Präsident Dörrbecker: „Organisationen die Unterstützung benötigen, haben unser Augenmerk“.

Neben den vielen Einzelprojekten jedes Clubs gibt es internationale Hilfsprojekte, die von der Dachorganisation Rotary International organisiert und über die Rotary Foundation als zentrale Stiftung aller Rotarier finanziert werden. Hierzu zählt seit vielen Jahren das Projekt „PolioPlus“, der Kampf gegen die Kinderlähmung weltweit.

Internationaler Austausch

Rotary ist außerdem mit jährlich 8000 Vermittlungen einer der großen Träger des internationalen Schüler- und Studentenaustausches und die größte, private Stipendienorganisation der Welt, mit der jedes Jahr 800 Studenten ins Ausland reisen, hieß es in der Versammlung.

Allein im Distrikt 1820, der im Wesentlichen Hessen umfasst und in dem 3500 Rotarier in 67 Clubs organisiert sind, wurden im rotarischen Jahr 2012/2013 mehr als 1,7 Millionen Euro investiert. (red)

Quelle: HNA

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