Spenden für ehrenamtliche Arbeit mit kranken Kindern

Hilfe für Hospizverein

Spende für Hospizverein: von links Petra Sälzer, Daria Klevinghaus und Martin Hannappel. Foto: Zirzow

Fritzlar. Unterstützung bekommt der Deutsche Kinderhospizverein, der seine Arbeit bei einem Informationsabend in Fritzlar vorstellte.

Daria Klevinghaus, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Kinder- und Jugendhospizdienstes, nahm freudestrahlend Spenden für die Arbeit entgegen. Der Verein, er wurde 1990 gegründet und unterhält in Deutschland 20 ambulante Kinderhospizdienste, sei auf jeden Cent angewiesen, sagte Klevinghaus.

Vier neue Helfer

Sie berichtete, dass sich nach dem Informationsabend in Fritzlar vier Teilnehmer entschlossen hätten, sich zu ehrenamtlichen Mitarbeitern ausbilden zu lassen. Dafür ist keine fachliche Qualifikation Voraussetzung, sondern die Bereitschaft, sich auch auf persönlicher Ebene mit dem Thema Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen und anderen Lebens- und Glaubenskonzepten offen und tolerant zu begegnen.

Petra Sälzer, Inhaberin des Studios Kosmetikland, hatte zum Jahreswechsel auf Präsente für treue Kunden verzichtet. Stattdessen wollte sie das Geld dem Kinderhospizverein spenden. Zusätzlich stellte sie im Advent eine Spendendose auf, in der Trinkgelder und Spenden gesammelt wurden. Jutta Siegmann und Birgit Ude, die auf selbstständiger Basis im Kosmetikland tätig sind, halfen mit. 600 Euro kamen so zusammen und wurden nun überreicht.

Petra Sälzer hat auch ihren Lebensgefährten Martin Hannappel für den guten Zweck begeistert. Er ist Geschäftsführer des Hessischen Triathlon- Verbandes (HTV).

So beschloss das HTV-Präsidium, in diesem Jahr für die Aktion in Nordhessen 200 Euro bereitzustellen. Im Wechsel soll dann im kommenden Jahr das Geld nach Südhessen gehen.

Auch Eckhard Ochs, Präsident des Vereins „Wandern für Kinder“, will helfen. Er hatte erst kürzlich dem Kinderheim Haus Sonnenschein in Fritzlar eine Spende überreicht. Er sagte beim Hospiz-Informationsabend seine Unterstützung zu und unterstrich diese Absicht mit der Zusage, das Sommerfest des Kasseler Hospizvereines zu finanzieren und zudem sein Grundstück an der Kalbsburg zwischen Fritzlar und Borken dafür zur Verfügung zu stellen. (zrz)

Quelle: HNA

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