Neuentaler Patenschaftsverein zum dritten Mal in Siebenbürgen

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Freude über Spielsachen aus Neuental: Die Helfer des Neuentaler Patenschaftsvereins besuchten in Siebenbürgen auch eine Station für lungenkranke Kinder in einem Krankenhaus in Sibiu, dem früheren Hermannstadt.

Neuental. Der Neuentaler Patenschaftsverein für Siebenbürgen ist unermüdlich, wenn es um die Hilfe für notleidende Menschen in Rumänien geht. Im Oktober legten die Helfer bereits zum dritten Mal in diesem Jahr die 1600 Kilometer lange, strapaziöse Tour zurück.

Unterwegs waren sie mit fünf Fahrzeuggespannen und Transportern, die sie überwiegend selbst zur Verfügung stellten.

Für den 53. Transport waren 9,5 Tonnen Hilfsgüter geladen worden, darunter Krankenhausbetten, Matratzen, Schulranzen, Nähmaschinen, Bekleidung und Spielzeug.

Unterstützt wurden die Station für lungenkranke Kinder des Krankenhauses in Sibiu (Hermannstadt), die Schule in Cârtisoara (Klein-Kerz), die Kirchengemeinde in Cârta (Kerz), ein Kindergarten in Sibiu sowie die ungarische Minderheit in Ocna (Salzburg).

Seit mehr als 20 Jahren fahren die Neuentaler Hilfstransporte nach Rumänien. In dieser Zeit seien echte Freundschaften entstanden, berichtet Klaus Bucher, einer der Helfer. „Die Menschen sind äußerst liebenswürdig und hilfsbereit. Viele von ihnen leben in bescheidenen Verhältnissen. Wenn man unseren Lebensstandard als Messlatte nimmt, dann muss man sagen, dass viele sogar in großer Armut leben“, berichtet er.

Die Gastfreundschaft habe einen sehr großen Stellenwert. Bei jedem Besuch stehe gemeinsames Essen und Trinken auf der Tagesordnung.

In jedem Jahr schickt der Patenschaftsverein mindestens zwei Transporte auf die Strecke. Bisher wurden 28 Tonnen Hilfsgüter nach Rumänien gebracht.

Bei ständig steigenden Spritpreisen werde es immer schwieriger, die Hilfslieferungen zu finanzieren. Jeder, der an den Transporten teilnehme, trage die Kosten für Übernachtungen, Unterkunft und Verpflegung selbst. Berufstätige opfern außerdem einen Großteil ihres Jahresurlaubs für die Transporte opfern.

Der Patenschaftsverein ist auch weiter auf Unterstützung angewiesen und benötigt Geld-und Sachspenden. (red)

Spenden: Raiffeisenbank Borken,

Kontonummer 18 18 350, BLZ 520 613 03.

• Otto Döhrn, Vereinsvorsitzender,

Tel:. 0 64 38/ 92 06 86; Email: otto.doehrn@t-online.de;

• Otmar Kramer, stellv. Vereinsvorsitzender,

Tel. 0 66 93/8518;

• Klaus Bucher, Vereinsmitglied, Tel. 0 66 93/ 745, Email: Klaus.Bucher@t-online.de

Quelle: HNA

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