Homberger Rotarier-Präsident zieht Bilanz

Hilfe weltweit und vor Ort geht weiter

Homberg. Innovationen vermitteln und gleichzeitig die Kontinuität wahren: Das will Dr. Gerold Kreuter, Präsident des Rotary-Clubs Homberg, während seiner Amtszeit erreichen. Zur Halbzeit zog der Verein eine Bilanz.

Humanitäre Hilfe über alle Grenzen hinweg bei Hunger, Not, Krankheiten und Seuchen, die Förderung von Bildung und weltweiter Toleranz seien die rotarischen Ziele, erklärte Kreuter.

Der Rotary-Club Sondershausen, vor 20 Jahren von den Homberger Rotariern gegründet, hält seit 19 Jahren das Altenheim Kalvaria/Litauen in Eigenarbeit und mit Geldspenden in einem menschenwürdigen Zustand. Der RC Homberg ist finanziell beteiligt.

Seit 1996 ermöglicht der Homberger Rotarier Dr. German Canaviri in seiner Heimatstadt in Bolivien, unter anderem mit Rotarier-Hilfe, eine tägliche Schulspeisung und beschafft Lehrmittel.

Seit 1988 pflegt und finanziert der Club in Kooperation mit Rotariern in aller Welt einen internationalen Jugendaustausch. Seit 1998 finanziert Rotary Homberg mit anderen Clubs einem bedürftigen Studenten aus den Oststaaten ein Jahresstipendium an der Universität Kassel.

Die Homberger Rotarier unterstützten im vergangenen Jahr unter anderen das Frauenhaus, die Burgberggemeinde, den Verein „Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners“, die Anne-Frank-Schule und das Kinderhilfswerk Global-Care in Fritzlar.

Das Rotarier-Projekt „Gesunde Kids“ unterstützen die Homberger mit einem gesunden Frühstück an der Elsa-Brändström-Schule. Dafür stellte der Club über 8000 Euro bereit.

Für die seit 30 Jahren erfolgreiche Berufsberatung der Rotarier sollen in Zeiten elektronischer Vernetzung neue Wege gefunden werden. (red)

Quelle: HNA

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