HNA-Wanderung: Durch Wald und Wiesen rund um die Kalte Hainbuche

Gilserberg. Ein echter Wandersmann lässt sich von ein paar Regentropfen nicht abschrecken. So fanden sich am Donnerstag 38 Wanderer zum Start der HNA-Wandertour ein. Los ging es um 9.38 Uhr vor einem Café in Gilserberg.

Heinrich Kunze, Wanderwart des Knüllgebirgsvereins, hatte im Vorfeld die Route zusammengestellt. Die zehn Kilometer lange Wanderung führte den Weg „Kalte Hainbuche“ entlang. Aus dem gesamten Schwalm-Eder-Kreis hatten sich die Wandersleute angemeldet: aus Züschen, aus Gilserberg und aus Melsungen kamen sie.

Mit Rucksäcken, Wanderstöcken und Regenjacken ausgerüstet machte sich die Gruppe auf den Weg. Der erste Teil der Strecke führte auf einhundert Höhenmeter zum Berg Kalte Hainbuche. Bereits zu Beginn machten sich die Wanderer miteinander bekannt: „Wir waren doch zusammen in der Berufsschule“, plauderten zwei Männer zusammen. Von der Kalten Hainbuche wanderte die Gruppe weiter zwischen Feldern und Wiesen. Claudia Knieling aus Sebbeterode nahm aus einem ganz besonderen Grund an dem Ausflug teil: „Ich suche neue Aussichtspunkte zum Fotografieren“, sagte die Hausfrau.

Der sportliche Aspekt stand für das Ehepaar Orth aus Zü-schen im Vordergrund. „Ich kenne das Gebiet hier nicht so gut“, sagte Irmtraud Orth. Beide wandern in ihrer Freizeit sehr gern.

Erste HNA-Wanderung zur Kalten Hainbuche

Im Winter organisieren sie immer Wanderungen nach dem Adventskalender. „Wir werden auch bei der nächsten HNA-Tour wieder dabei sein“, fügt Heinrich Orth bereits in der Mitte der Strecke an. Wenig Lust hatte zuerst der zehnjährige Jannik Huschka aus der Nähe von Düsseldorf. Er besucht zurzeit seinen Onkel in Gilserberg. „Aber es macht jetzt doch viel Spaß“, erzählte der Schüler fröhlich.

Für Unterhaltung sorgte Wanderführer Heinrich Kunze. Mit einem kleinen Gedicht über Hühneraugen beendete der 74-Jährige die Tour.

Von Claudia Schittelkopp

Quelle: HNA

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