Menschen an Fulda und Eder bereiten sich vor: Das nächste Hochwasser kommt

Schwalm-Eder. Die nächste Welle kommt. An Fulda, Schwalm und Eder steigen die Wasserstände. Sie werden im Lauf des Samstags wohl einen neuen Höchststand erreichen.

Jedoch erreichen die Pegel nicht den Stand vom 9./10. Januar, als Straßen in der Schwalm, bei Malsfeld und Morschen sowie Teile der Melsunger Altstadt überflutet waren.

Dennoch werden in den Anrainerkommunen permanent die Wasserstände beobachtet. Bauämter und Feuerwehren sind in Bereitschaft. Das Fazit der Krisenstäbe an Fulda, Schwalm und Eder: Die Lage bleibt angespannt, aber es gibt keinen Grund zur Panik.

Freitagnachmittag warnte die Stadt Melsungen die Fuldaanrainer per Lautsprecheransage vor einer neuen Welle. In Felsberg lagen 2000 gefüllte Sandsäcke abholbereit.

Am Freitag wurde der Zulauf vom Ederseee in die Eder von 110 Kubikmeter pro Sekunde auf 60 Kubikmeter gesenkt, abends dann wieder auf 110 Kubikmeter hoch gefahren. „Das bedeutet, dass keine Gefahr eintritt, wenn nicht starker Regen dazukommen“, sagte Helmut Wenderoth von der Felsberger Feuerwehr.

Auch wenn das Rückhaltebecken Schwalmstadt bis zum Rand gefüllt ist, war Peter Kugler, Betriebsleiter des Wasserverbands Schwalm, sicher: „Es wird nicht überlaufen.“

30 Kubikmeter Wasser werden pro Sekunde in den Unterlauf der Schwalm abgelassen. Die Lage am Unterlauf der Schwalm entspanne sich, die Pegel fielen. Dennoch ist die Zufahrt zur B 254 bei Loshausen, bekannt als Klinkenmühle, weiter wegen Überflutung gesperrt. (and/mso)

Quelle: HNA

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