Brückenbauten sorgen für Verkehrsbelastung

Hoher Sanierungsbedarf in den kommenden Jahren im Landkreis

Schwalm-Eder. Im Landkreis sind viele Brücken sanierungsbedürftig oder müssen durch Neubauten ersetzt werden. Verkehrsteilnehmern droht Ungemach: „In den kommenden Jahren werden wir die Brücken besonders im Fokus haben müssen“, sagt Horst Sinemus, Sprecher von Hessen Mobil, dem einstigen Amt für Straßen- und Verkehrswesen.

100 Brückenbauwerke gibt es nach Aussage von Dieter Werkmeister, Sprecher des Schwalm-Eder-Kreises, nur auf Kreisstraßen. Hinzukommen viele auf Landes- und Bundesstraßen sowie Autobahnen im Kreisgebiet. Drei Brückenneubauten waren für 2013 vorgesehen. Die Kosten für die Neubauten belaufen sich auf etwa 2,7 Millionen Euro.

Der Bau der Helterbachbrücke auf der A7 zwischen Melsungen und Guxhagen kostet knapp 15 Millionen Euro.

Bei den Brücken handelt es sich um die Bauten bei Körle-Lobenhausen, Guxhagen-Grebenau und Willingshausen-Steina. Das größte Projekt im neuen Jahr wird der Ersatzneubau bei Malsfeld-Beiseförth (Fuldabrücke) sein. Geschätzte Kosten: 2,9 Millionen Euro. Der Baubeginn ist offen. Hessen Mobil erfasst die Bauwerke nach Straßen (z. B A 7, B 83 etc.), es gibt keine Aufteilung nach Landkreisen, daher kann das Amt die Anzahl der Brücken im Landkreis nicht exakt nennen. Landesweit betreut Hessen Mobil 7000 Straßenbrücken.

Sicher geplant bis 2016:

• Brückenneubau zur Unterführung der Pfieffe an der B 83 Pfieffe bei Adelshausen

• Brückeninstandsetzung der Unterführung der Deutschen Bahn bei Altmorschen

• Brückensanierungen in Fritzlar auf der B 450 innerhalb der Ortslage

• Neue Brücke auf der B 487 bei Spangenberg

• Brückensanierung an der A 49 Anschlussstelle Borken. Problematisch sei, dass viele Brücken aus den Jahren 1960 bis 1980 stammten und nicht auf die enormen Verkehrsströme ausgelegt seien. Das größte Brückenbauwerk ist der Neubau der Helterbachtalbrücke.

Brückenbauten im Schwalm-Eder-Kreis

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Quelle: HNA

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