Holzbau Kühlborn will im Pfarrhaus Altmorschen Wohnungen und eine Praxis bauen

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Seitenansicht: Die rot eingezeichneten Fenster sollen für mehr Licht sorgen. Mit dem Anbau im Erdgeschoss wird die Nutzfläche um 130 Quadratmeter erweitert.

Altmorschen. Die Pläne für das alte Pfarrhauses liegen auf dem Tisch. Die Firma Holzbau Kühlborn steht für dessen Umbau und Sanierung in den Startlöchern.

Das Spangenberger Unternehmen Holzbau Kühlborn hat das Pfarrhaus Altmorschen von der Kirche gekauft. Sobald die Baugenehmigung vorliege, könne es los gehen, erklärte das Unternehmen. Die Planungen seien mit Bauaufsicht und Unterer Denkmalschutzbehörde des Schwalm-Eder-Kreises abgesprochen und gut angekommen. Im Erdgeschoss sollen laut Klaus Kühlborn Praxisräume entstehen und im Obergeschoss des zentral in Altmorschen gelegenen Hauses barrierefreie Wohnungen. Zur Höhe der Investitionen wollte sich das Unternehmen noch nicht äußern.

Tagespflege möglich

Klaus Kühlborn sagt, er könne sich vorstellen, dass die Diakoniestation Fulda-Eder, die wie berichtet im neuen Gemeindezentrum eine Tagespflege betreibt, auch Angebote für die Bewohner des alten Pfarrhauses anbieten könnte.

Auch Karsten Schwalm von der Diakoniestation Fulda-Eder sagt: „Ich könnte mir das vorstellen.“ Er begrüße es, dass in Morschen jetzt barrierefreie Wohnungen entstehen sollen. Ein solches Angebot fehle in Morschen bisher komplett. „Es ist gut, dass das Pfarrhaus jetzt umgebaut wird.“

Die Pläne der Firma Kühlborn sehen wie folgt aus.

Erdgeschoss Innen 

Im Erdgeschoss sollen Praxisräume entstehen. Um die Fläche zu erweitern, soll es nach hinten einen eingeschossigen Anbau geben, der architektonisch an das Gebäude angepasst werden soll.

Die Nutzfläche soll dadurch auf 292 Quadratmeter erweitert werden, der Anbau wird 130 Quadratmeter groß sein. Die bestehenden Wände sollen erhalten bleiben. Die Raumaufteilung werde der neuen Nutzung angepasst.

Erster Stock Innen 

Im ersten Obergeschoss sollen drei barrierefreie Wohnungen entstehen. Dafür müsse eine Fahrstuhl eingebaut werden. Die Wohnungen sollen in etwa 73, 62 und 51 Quadratmeter groß werden.

„Voraussetzung ist natürlich, dass es Interessenten für diese Wohnungen gibt“, sagt Klaus Kühlborn.

Außenbereich 

Der charakteristische Eingangsbereich und die Ansicht des Pfarrhauses sollen erhalten bleiben. Um den Eingang barrierefrei gestalten zu können, müsse die Treppe laut Kühlborn ein Stück nach vorn gesetzt werden, damit Platz für eine Rampe ist. Die alte Natursteintreppe solle dabei aber erhalten bleiben.

• Kontakt: Firma Kühlborn, Tel.: 05663/7825

Quelle: HNA

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