Homberg: Gespräche und Pläne für das ehemalige Klinikum

Homberg. Über Perspektiven für das frühere Homberger Krankenhaus soll an einem Runden Tisch beraten werden, der parteiübergreifend besetzt ist.

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Das haben der Stadtverband und die Fraktion der Homberger Sozialdemokraten vorgeschlagen. Der Kreis solle später für alle geöffnet werden, die sich beteiligen wollten.

Zur Konstituierung sollen neben Asklepios und dem Gesundheitsdezernenten des Landkreises auch Bürgermeister Martin Wagner, Vertreter der Fraktionen, der Krankenkassen, Ärzte, Apotheker, Patientensprecher sowie weitere Fachleute eingeladen werden, schlagen die Sozialdemokraten vor.

Die Aufgabe dieses Kernteams werde es sein, die Möglichkeiten für das Homberger Krankenhaus zu sammeln und zu bewerten. Dabei werde viel davon abhängen, welche Pläne Asklepios als derzeitiger Eigentümer präsentiere. Anschließend solle das so entstandene Konzept öffentlich diskutiert und weitere Ideen gesammelt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Runde Tisch habe zudem das Ziel, mit Asklepios und dem Landkreis schnellstens über eine verbesserte Notfallversorgung und über die Besetzung des Homberger Krankenhauses mit Fachärzten zu verhandeln. Sie ist nach Ansicht der Sozialdemokraten derzeit nicht akzeptabel. Die konstituierende Sitzung soll noch in diesem Jahr stattfinden, Koordinator ist der Vorsitzende der Homberger SPD Fraktion, Stefan Gerlach. (hro)

Quelle: HNA

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