Homberg möchte neue Kita schaffen - Pläne werden im Parlament vorgestellt

In Homberg Mangelware: Vor allem in der Homberger Kernstadt fehlen Kindergarten-Plätze. Eine neue Einrichtung soll geschaffen werden. Dazu gibt es zwei Varianten, die am Donnerstag im Parlament vorgestellt werden. Archiv-Foto: Patrick Pleul/dpa

Homberg. Für die Kinderbetreuung stehen in Homberg deutlich zu wenige Plätze zur Verfügung. Auf einer Warteliste stünden schon jetzt 45 Kinder, insbesondere in der Kernstadt bestehe ein größerer Bedarf, erklärte Bürgermeister Dr. Nico Ritz im Gespräch mit der HNA. Durch die Flüchtlinge könnte der Bedarf weiter steigen.

Den Stadtverordneten werden in ihrer Sitzung am Donnerstag zwei Planungsvarianten vorgestellt, die zum Ziel haben, in einer viergruppigen Einrichtung 75 bis 80 zusätzliche Plätze zu schaffen.

Vom Fritzlarer Architekturbüro Gerlach sei zum einen der Um- und Ausbau der Scheune Landesfeind in der Salzgasse sowie zum anderen ein Neubau im Bereich des Stellbergsweges untersucht worden, erklärte Ritz.

Der Umbau der Scheune hätte nach Einschätzung des Bürgermeisters den Charme, dass die Scheune als eines der letzten Zeugnisse der Landwirtschaft in der Innenstadt erhalten und die Altstadt belebt werden könnte. Die Denkmalpflege habe einen Abriss der Scheune im übrigen abgelehnt. Zur Kostensituation werde das Architekturbüro am Donnerstag berichten, sagte Ritz.

Das Parlament wird sich unter anderem auch mit dem Etat 2016 beschäftigen, den der Bürgermeister Anfang November vorgestellt hatte. Sollten die Vorgaben so umgesetzt werden können, wird der Etat im kommenden Jahr sogar mit einem Überschuss abschließen.

Mit dem Anbau eines Wirtschaftsgebäudes an die Burgberggaststätte werden sich die Stadtverordneten ein weiteres Mal beschäftigen. Ein zweckmäßiger Küchentrakt und Toiletten sollen entstehen. 240.000 Euro werde das kosten, aus einem Förderprogramm erwarte die Stadt einen Zuschuss von 150.000 Euro, erklärte Ritz.

Termin: Die Sitzung beginnt am Donnerstag um 19 Uhr im Gasthaus Freund, Wernswig.

Quelle: HNA

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