Homberger Asyl-Debatte

Asyl-Debatte: Magistrat lehnt Unterbringung in früherer Klinik ab

Homberg. Der Magistrat der Stadt Homberg hat sich jetzt in der Asyl-Debatte positioniert. Der Magistrat stimme einer Unterbringung der Asylbewerber im ehemaligen Krankenhaus nicht zu, heißt es in einer Mitteilung.

Lesen Sie auch:

- Homberger Asyl-Debatte: DGB fordert freundlichen und offenen Empfang

- Geplante Erstaufnahme: Flüchtlinge sind laut Pro Asyl die Leidtragenden

- Protest gegen neues Asylheim in Homberg

Gleichzeitig bietet die Stadt dem Land Hessen und dem Landkreis Schwalm-Eder Teile der ehemaligen Kasernen zur menschenwürdigen Unterbringung der Asylsuchenden bis zu zwei Jahren an.

"Die zeitlich begrenzte Unterbringung aus humanitären Gründen darf die langfristige gewerbliche Entwicklung der ehemaligen Kasernen nicht beeinträchtigen", heißt es weiter.

Der Magistrat bittet die Stadtverordnetenversammlung, entsprechende Beschlüsse zeitnah zu fassen. Zudem stelle der Magistrat ausfrücklich fest, dass Homberg eine migrantenfreundliche Stadt war, ist und bleiben wird. (may)

Termin:

Am Donnerstag, den 15. November, wird um 19 Uhr in der Stadthalle zu Homberg eine Bürgerinformation zum Thema Unterbringung der Asylbewerber stattfinden - voraussichtlich mit Vertretern des Hessischen Sozialministeriums.

Quelle: HNA

Kommentare