Kürbisse, Nüsse, Trockenfrüchte

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Gemütlich: Päuschen des Nachwuchses in herbstlichem Ambiente.

Marktstände, Mitmach-Aktionen und Musik, Kunsthandwerk, Kulinarisches und Kurioses: Anlässlich des Homberger Herbstmarkt es am Erntedank-Sonntag, 6. Oktober von 11 bis 18 Uhr wird die Kreisstadt einmal mehr zu einem attraktiven Ausflugsziel.

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Dafür sorgt in diesem Jahr federführend das Stadtmarketing Homberg in Kooperation mit der örtlichen Tourist-Info sowie einem ehrenamtlich engagierten Organisationsteam. Mit einer Verkaufsöffnung (13 bis 18 Uhr) tragen zudem die Geschäftsleute der Kreisstadt zu dem vielfältigen Programmangebot bei.

Nach dem Erntedank-Gottesdienst um 10 Uhr unter freiem Himmel (bei Regen in der Stadtkirche St. Marien) eröffnet Bürgermeister Martin Wagner unter gehisstem Herbstmarkt-Banner und dem traditionellen Erntekranz den erlebnis- und genussreichen herbstlichen Markttag in der heimeligen Homberger Fachwerkkulisse.

Mit einer attraktiven Mischung aus Informationen, (Mitmach-)Aktionen, Unterhaltung und Einkaufsvergnügen lädt der Homberger Herbstmarkt Jung und Alt dazu ein, die vielfältigen jahreszeitlichen Impressionen mit allen Sinnen zu genießen.

Aromatische Düfte

Dabei wetteifern charakteristische akustische Marktklänge wie feilschende Händler, das Gemurmel der Besuchermassen, lebhafte Kinderstimmen, schnatterndes Federvieh, musikalische Töne und die typischen Klänge alter Handwerkskünste mit aromatischen Düften von frischem Getreide, reifem Obst, herbstlichen Blumen und frisch gebackenen Leckereien.

Die optischen Blickfänge wiederum reichen von farbenfrohen floristischen Dekorationen bis hin zu vielfältiger herbstlicher Ausstellerware. Ob von Meistern alter Handwerkskünste nach traditioneller Art vor Ort geflochtene Korb-Wannen oder fachkundig in Handarbeit hergestellte sowie reparierte hölzerne Heu- und Grasrechen, ob Woll- und Strick- sowie Filzwaren, Perlen- und Holzschmuck, Seidenblumen, Gestecke, Kränze, Potpourris, Kerzen oder duftende Seifen: Die Besucher erwartet eine Vielzahl althergebrachter sowie moderner kunsthandwerklicher Produkte.

Ein Genuss für die Geschmacksnerven

Einen weiteren Schwerpunkt bilden regionale landwirtschaftliche Erzeugnisse aus dem Garten und vom Feld in ihrer ursprünglichen Form bis hin zu den daraus hergestellten geschmackvollen Köstlichkeiten. Die vielfältigen Gaumenfreuden reichen von Bauernbrot, Schinkenspezialitäten und Ahler Wurst über Brat- und Kartoffelwurst, Schwälmer Klöße sowie frischen Speck- und Flammkuchen bis zu Kartoffeln im Kräutermantel, gefülltem badischem Fladenbrot, vegetarischen Gemüsekugeln und Antipasti. Jenseits deftiger Speisen sorgen auch süße Verführer wie Kuchen und Torten, Crêpes, Waffeln, Honigleckereien, Nüsse und Trockenfrüchte für kulinarischen Genuss. Diverse Kaffee- und Teespezialitäten sowie Biere, Weine, Liköre und frisch gepresste Obstsäfte komplettieren das Angebot. 

Mit einer Verkaufsöffnung leisten auch die Homberger Fachhändler einen unverzichtbaren Beitrag zum Herbstmarkt-Geschehen. Beim Bummeln und Einkaufen können die Marktbesucher die Vielfalt der Homberger Geschäftswelt entdecken: Moderne Möbel, dekorative Wohnaccessoires und praktische Haushaltsgeräte gehören dazu ebenso wie aktuelle Schuh- und Bekleidungskollektionen. Neben dem vielseitigen Warenangebot, qualitativ hochwertigen Markenprodukten und gewohnt kompetenter Beratung durch die Fachhändler sorgen kleine Überraschungen – so ein kostenfreier Gesundheitscheck der Löwen-Apotheke am Marktplatz – für ein rundum gelungenes Einkaufserlebnis.

Traditionell zum Herbstmarkt kann auch in diesem Jahr wieder die Türmerwohnung hoch in der Stadtkirche St. Marien besichtigt werden. Zweimal an diesem Nachmittag geleiten die Stadtführer Bertold Röse und Eckhard Böth Besucher mit kräftiger Beinmuskulatur und guter Kondition in luftige Höhe. Seinen besonderen Reiz erhält der Homberger Herbstmarkt auch dadurch, dass die Besucher eigenhändig zu dessen Gelingen beitragen können. Dabei richten sich die kreativen Mitmach- Aktionen vorrangig – aber nicht nur – an die jungen Gäste. Wenn etwa Schnitzereien am Kürbis als typischem Herbstmarkt- Früchtchen angesagt sind, dann ist häufig die Unterstützung von Eltern und Großeltern gefragt.

Daneben können die jungen Besucher bei weiteren Kreativangeboten wie dem Bearbeiten von Wolle in der Filzwerkstatt sowie im künstlerischen Einsatz beim herbstlichen Malvergnügen mit dem Homberger Kulturring sowie der Künstlerin Any de Grab im Rathauskeller ihre Fantasie ausleben. Tierische Unterhaltung bereiten zudem die Runden auf dem nostalgischen Pferdekarussell wie auch der Ritt auf putzmunteren Vierbeinern durch die historischen Altstadtgassen.

Ihre Gänse-Haut unter adrettem Federkleid wiederum tragen diverse schnatternde und gackernde Herbstmarkt-Akteure des Geflügelzuchtvereins Holzhausen zu Markte, während die langohrigen Fellträger des Kaninchenzuchtvereins K 105 Homberg mit stoischer Ruhe das Geschehen beobachten. Erstmals wandern mit einer Alpakaherde auch exotische Vierbeiner vom Möbelhaus Dickhaut aus durch die Innenstadt.

Liebenswerte Dauergäste

Zu Blickfängen werden zweifellos auch zwei liebenswerte Marktfiguren, die sich bereits seit Jahren immer wieder im magisch-spirituellen Herbstmarkt-Freilufteinsatz tummeln: Eine Kräuterhexe mit vielfältiger heilkundiger Erfahrung und eine Räucherhexe mit einem Karren voller Düfte sind zwischen den Ständen unterwegs. Mit ihrem traditionell angewendeten Räucherwerk und althergebrachtem Kräuterwissen versetzen sie Gehirnwindungen wie auch Riechzellen der Herbstmarkt- Besucher in einen wahren Sinnesrausch.

Von 11.30 bis 13.30 Uhr spielen die Silberbergberg-Musikanten um deren musikalischen Leiter und Heeresmusikkorps- Mitglied Manfred Persch auf. Im Mittelpunkt steht traditionell ein breites Repertoire böhmischer Blasmusik mit Polkas, Walzern und Märschen vom „Böhmischen Traum“ über den „Egerländer Musikantenmarsch“ bis hin zu „Rosamunde“. Dabei trumpfen die Akteure nicht nur instrumental mit den charakteristischen Blechblasinstrumenten auf, sondern überzeugen auch mit Gesangseinsätzen. Wenn sich der Homberger Herbstmarkt schließlich dem Ende entgegen neigt, besteht für die späten Besucher eine gute Gelegenheit, sich mit herbstlicher Floristik einzudecken: Die beliebte Versteigerung der Herbstmarkt-Dekorationen gegen 18 Uhr wird sicher wieder zu einem munteren Auktions- Spektakel.

Nachdem schließlich das Herbstmarkt- Banner eingerollt ist, wird der Homberger Nachtwächter gegen 19 Uhr den Kehraus machen und die noch innerhalb der Stadtmauern verbliebenen Gäste zünftig verabschieden – bis zum kommenden Jahr. (zse)

Quelle: HNA

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