Eigentlicher Härtetest folgt mit Ende der Schulferien

Hombergs Bürgermeister Ritz zum Minikreisel: "Gut, dass es Kritik gibt"

Dr. Nico Ritz

Homberg. Seit über einer Woche läuft an der Homberger Drehscheibe der Verkehr rund: Sechs Wochen lang wird ein Minikreisel an dem Verkehrsknotenpunkt getestet.

Wir haben mit Bürgermeister Dr. Nico Ritz darüber gesprochen. Herr Dr. Ritz, überrascht Sie dieses positive Ergebnis?

Dr. Nico Ritz: Es freut mich natürlich, dass der Minikreisel gut angenommen wird. Ich halte es allerdings für eine Momentaufnahme: Der eigentliche Härtetest folgt mit dem Ende der Schulferien erst noch. Aber auch dafür bin ich grundsätzlich optimistisch.

Trotz der überwiegend positiven Resonanz gibt es Kritik: Die vier Fußgängerüberwege seien zu dicht am Kreisel angebracht, bemängeln zahlreiche Leser. Warum ist das so und kann es verändert werden?

Ritz: Es ist gut, dass es Kritik gibt. Denn das ist der wichtigste Aspekt bei dieser Testphase: herauszufinden, was im Detail verändert werden muss. Deshalb ist das Geld, das in dieses Provisorium investiert wurde, gut angelegt. Und ja, die Lage der Fußgängerüberwege möglichst optimal zu gestalten, das ist die wahrscheinlich größte Herausforderung bei diesem Projekt. Da gibt es noch Handlungsspielraum. Zurzeit sind sie so angeordnet, weil das weitgehend dem Standard entspricht.

Gibt es nach der ersten Testwoche schon etwas, was aus Ihrer Sicht dringend geändert werden muss?

Ritz: Wir haben schon dafür gesorgt, dass die Befestigung der Schwellen in der Mittelinsel verändert wird. An dieser Stelle war die Baustelleneinrichtung offensichtlich nicht robust genug. Ansonsten läuft es - wie gesagt zurzeit - recht gut. 

Nach dem bisherigen Abstimmungsergebnis einer nicht-repräsentativen Umfrage auf www.hna.de finden über 70 Prozent der Teilnehmer die Kreisel-Lösung gut.  Hier kann auf HNA.de weiterhin abgestimmt werden. 

Quelle: HNA

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