Hundegebell: Stadt wollte mit Brief nur vermitteln

Felsberg. Mit seinem Brief an Hundehalter, darauf zu achten, dass deren Vierbeiner während der gesetzlichen Ruhezeiten im Freien nicht bellen, habe er keine Polarisierung zwischen Hundehaltern und Nicht-Hundebesitzern hervorrufen wollen, sagt Bürgermeister Steinmetz.

Er reagierte damit auf die zahlreichen Reaktionen auf HNA-Online „Es geht ums verträgliche Maß“, betont der Bürgermeister, der sich nach dem Bericht über einen Hundehalter, der sich zu Unrecht angesprochen fühlte, teils heftiger Kritik ausgesetzt sieht.

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Er stellt klar, dass das Ordnungsamt Beschwerden nachgehe, aber nur in wenigen Fällen wirklich eingreifen könne. Als Beispiel nennt Steinmetz nicht artgerechte Haltung, bei der auch das Veterinäramt eingeschaltet werde, und wenn es sich um einen gefährlichen Hund handele. Dann könne ein Wesenstest gefordert werden.

Wenn es aber um Lärmbelästigung gehe, könne die Stadt nur auf die Ruhezeiten hinweisen und an die Hundehalter appellieren, auf deren Einhaltung zu achten.

Wenn das nichts nütze, bleibe denen, die sich gestört fühlen nur der Weg, gegen den Hundehalter zu klagen, sagt Steinmetz.

Wie unsere Zeitung zwischenzeitlich erfahren hat, war zumindest einer der Grüne für das städtische Schreiben stundenlanges Gebell in der Nachbarschaft einiger Gensunger. 30 Anwohner hatten auf einer Beschwerde, die an die Stadt ging, unterschrieben, da der Hundehalter sich uneinsichtig zeigte, wie der einer von ihnen sagte. (bmn)

Quelle: HNA

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