43 Aussteller informierten bei der Ausbildungsbörse Schwalm-Eder über ihr Angebot

Ideen für späteren Beruf

Ausbildungsstelle im Metallbau gesucht: Brigitte Grösser aus Gilserberg und Sohn Maximilian (15) schauen nach Angeboten noch für 2010 an der Zettelwand. Foto:s  Hintzmann

Borken. Alle Jugendlichen haben Anspruch auf bestmögliche Startbedingungen ins Berufsleben. Um sie weiter zu verbessern, organisiert die Wirtschaftsförderung Schwalm-Eder die Ausbildungsbörse, die am Samstag im Bürgerhaus Borken stattfand.

43 Aussteller und Betriebe informierten Jugendliche über ihre Ausbildungs- und Praktikumsplätze sowie Bewerbungsverfahren und Einstellungskriterien.

Die jungen Leute kamen diesmal nicht in Schulklassen sondern mit Eltern, Geschwistern und Freunden, um mit den Betrieben Kontakt aufzunehmen. Jeder der Aussteller biete Ausbildungs- oder Praktikumsplätze an, so der Fachbereichsleiter der Wirtschaftsförderung, Hans Georg Korell.

Borkens Bürgermeister Bernd Heßler hob hervor, dass in der Jugend die Zukunft liege. Ihre Qualifikation bedeute eine Herausforderung für alle Betriebe und Unternehmen.

Die Interessen und Vorstellungen der Besucher der Börse waren sehr unterschiedlich. Laura Kögel (14) aus Gombeth zum Beispiel hat noch keine genauen Vorstellungen von ihrem beruflichen Weg. Gerlinde Eckhardt und Angelika Schwarz von der Wirtschaftsförderung halfen mit gezielten Fragen zur Orientierung. Dabei gaben sie anhand der Zeugnisnoten individuelle Tipps. Lauras Zwillingsbruder Lukas hat bereits einen Praktikumsplatz in Aussicht.

Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz waren Lukas Becker und Carl Weerts (beide 13) aus Niederbeisheim, begleitet von ihren Müttern Daniela Weerts und Jutta Becker. Bei der Bundeswehr, die jährlich 20 000 Arbeitsplätze anbietet, informierten sie sich.

Jutta Junker, Kerstin Göbel und Ausbildungsbeauftragter Marco Kulig von der Wehrverwaltung in Homberg beantworteten unter anderen Fragen zur Einstellung von Verwaltungsfachangestellten.

Was man alles lernt als Industriemechaniker, demonstrierte Stephan Wicke, Auszubildender im 4. Lehrjahr bei B. Braun: Er stellte den Jugendlichen sein selbst erstelltes Solarmobil als Abschlussprojekt praxisnah vor.

Dirk Knieling aus Jesberg, der mit seinen Söhnen Marco (9) und André (14) gekommen war, nannte als Verbesserungsvorschlag noch mehr Praxisnähe bei den Angeboten und Informationen. Sohn André zeigte Interesse an der Bundeswehr und am Beruf des Speditionskaufmannes.

Von Gunda Hintzmann

Quelle: HNA

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