Feuerwehrstadtpokal in Wiera: Florshain setzte sich an Spitze

Unter Beobachtung: Die Schiedsrichter schauen den angehenden Feuerwehrmänner aus Ascherode genau zu.

Schwalmstadt. Absprachen über Funk, Schläuche auf Zeit zusammenwickeln und jede Menge Wasser - beim alljährlichen Stadtpokal der Feuerwehren der Stadt Schwalmstadt ging es auch in diesem Jahr wieder flott und laut zur Sache.

Zwölf der 13 Schwalmstädter Wehren traten in Wiera entweder als Staffel mit sechs Personen oder als Gruppe mit neun Personen gegeneinander an, einzig die Wehr aus Niedergrenzebach fehlte beim Wettkampf.

„Der praktische Teil besteht aus einem angenommenen Wohnungsbrand mit einer vermissten Person, die es zu retten gilt“, berichtete Bernd Habich, Wehrführer in Wiera.

Stadtpokal der Schwalmstädter Feuerwehren

Fünf ausgebildete Schiedsrichter aus verschiedenen Wehren bewerteten dabei die Aktionen der Feuerwehrleute und vergaben für jede gelungene Aktion Punkte.

Auch auf die Zeit musste dabei geachtet werden: „Die Zeitvorgabe bei der Staffel beträgt 8,5 Minuten, die Gruppe hat 7,5 Minuten Zeit“, erläuterte Wehrführer Habich.

Neben dem Löschen und Retten einer Person mussten die Schwalmstädter Wehren auch bei einem theoretischen Teil ihre Fachkenntnisse beweisen. Am Ende konnte sich die Wehr aus Florshain knapp vor den Wehren aus Frankenhain und Dittershausen durchsetzen. Auch die Jugendfeuerwehren waren am Sonntagmorgen in Wiera am Start: Auf die Jugendlichen aus vier Wehren wartete am Sportplatz eine Übung bestehend aus einem Löschangriff sowie aus einer sportlichen Variante.

„Die sportliche Variante ist eine läuferische Mischung zwischen Sport und Feuerwehrteil. Aufgaben wie einen Schlauch aufwickeln oder einen Knoten auf Zeit zu machen gehören unter anderem dazu“, erklärte Stadtbrandinspektor Thomas Thiel.

Ebenso wie bei den Erwachsenen konnten die Jugendlichen entweder als Staffel oder als Gruppe antreten, von den Schiedsrichtern wurden sie dabei auf Schritt und Tritt beobachtet.

Von Lukas Krämer

Quelle: HNA

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