Laienspielgruppe Haldorf feierte ihr 25-jähriges Bestehen bei der Premiere

Immer vor vollem Haus

Die Männer und Frauen der ersten Stunde bei der Laienspielgruppe Haldorf: von links Annegret Schminke-Sommerlade, Astrid Gerlach, Ursula Hollmann, Reinhard Dittmar, Ulrich Hofmann, Konrad Gerlach, Klaus Gerlach, Norbert Hollmann, vorne von links Adolf Paul, Anita Klitsch und Otfried Krug. Foto: Büchling

Haldorf. Sie bekamen das erste Dorfgemeinschaftshaus in Hessen, aber wenn der Haldorfer Landrat August Franke gewusst hätte, welchen Zuschaueransturm die kulturellen Veranstaltungen seines Ortes einmal erleben würden, der Saal im DGH in Haldorf wäre größer gebaut worden.

Zum 25-jährigen Bestehen der Laienspielgruppe Haldorf sind fünf der sechs Veranstaltungen schon ausverkauft und es gibt nur noch 25 Karten für die letzte, berichtete der 1. Vorsitzende des Kultur- und Heimatvereins, Adolf Paul, bei der Premiere.

Er erzählte aus den Anfangsjahren der Theatergruppe, der er auch als Spieler einmal angehört hat, aber um den Regisseur vor dem Infarkt zu bewahren, habe man ihm die Rolle als Sprecher der Theatergruppe übertragen: Karriere beendet.

Mit einem Gläschen Sekt wurden die Besucher anlässlich des Jubiläums begrüßt. Dann spielte die Truppe drei verschiedene Einakter.

„Das neugierige Schandmaul“ spielte in einem Bistro, in dem Emilie Hobel (Kirsten Bötnagel) als Stammgast die wildesten Gerüchte verbreitet und die hübsche Leni (Daniela Meckbach) zum Weinen bringt. Man beschließt, der alten Tratsche einen Denkzettel zu verpassen. Kilian Kolb (Dustin Göbel) ermittelt als Kripobeamter. Seine schauspielerische Leistung veranlasste den 1. Vorsitzenden Adolf Paul zu der Bemerkung: „Eine Schande, dass wir dich nicht eher entdeckt haben“.

Um den Theaternachwuchs in Haldorf steht es nicht schlecht. Da bis immer der Geschmack der Zuschauer getroffen wurfde, stimmen auch die Zuschauerzahlen. (zpb)

Quelle: HNA

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