Initiative zweifelt an Einmalzahlung

Guxhagen. Für die geplante 380-kV-Leitung durch den Kreisteil Melsungen werden die betroffenen Städte und Gemeinden keine Einmalzahlung vom Bund erhalten. Diese Ansicht vertritt die Bürgerinitiative „Keine 380 kV Freileitung im Schwalm-Eder-Kreis“.

Damit widerspricht die Initiative einem HNA-Bericht, nach dem der Bund plant, von der Trasse betroffenen Kommunen einen Ausgleich zu zahlen.

In der Sache bezieht sich die Initiative in einer Mitteilung auf das geplante Gesetz zur Beschleunigung des Netzausbaus. Das gelte nicht für die 380-kV-Leitung von Wahle nach Mecklar, was sich aus dem Gesetz selbst und dem Gesetz zum Energieleitungsausbau herleite.

Das Bundesministerium für Wirtschaft wollte aufgrund des noch andauernden Gesetzgebungsverfahrens dazu am Donnerstag keine Stellungnahme abgeben. (lgr)

Quelle: HNA

Kommentare