Wand mit Puzzleteilen als Andenken

Feier im Zeichen der 60er: Grundschule feierte 50. Geburtstag

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Akrobatik der 1960er: Die Klasse 3a hatte im Sportunterricht typische Figuren aus dem Sportunterricht der Schulgründungszeit eingeübt.

Guxhagen. Alles rund um die 1960er zum 50. Geburtstag hieß es in der Projektwoche der Grundschule  und beim anschließenden Schulfest.

Über akrobatische Übungen, die typisch für die 60er-Jahre waren, bis hin zu einer kleinen Rallye durch die Schule und deren Geschichte gab es viel Unterhaltung.

Dass alle Schüler aufstehen, wenn der Lehrer die Klasse betritt und sie sich auch beim Beantworten von Fragen erheben müssen, ist heute kaum mehr denkbar. In den 1960er- Jahren war dies allerdings an der Tagesordnung. Aber neben der Strenge muss ja auch Spaß sein. So zeigten Schüler der zweiten Klassen Sketsche, in denen ihre Lehrer resignierend den Klassenraum verließen. „Die Schüler hatten großen Spaß daran, daher haben wir die Sketsche noch ein bisschen umgeschrieben, um das große Talent der Schüler zu zeigen“, sagte Klassenlehrerin Karin Wenderoth.

Hilfscomputer fürs Jahr 2065

Neben dem Blick in die Gründungszeit der Grundschule gab es auch Überlegungen für die Zukunft: So beschäftigten sich einige Schüler mit der Idee, wie Hilfscomputer im Jahr 2065, also 50 Jahre in die Zukunft, aussehen könnten. Auch ein Hilfsprojekt für die Erdbebenopfer von Nepal hatte die Schüler der Klasse 3c während der Projektwoche beschäftigt. Auf Zetteln hatten die Schüler ihre Wünsche für die Menschen in Nepal verfasst, und auf dem Schulfest sammelten sie Spenden für das Projekt „Hessen hilft“.

Als Andenken an die Woche und das Jubiläum erstellten die Schüler eine Wand mit Puzzleteilen. „Wir wollten etwas Bleibendes erstellen, an dem die Schüler des Jubiläumsjahrgangs alle beteiligt sind“, sagte Eva Brandenstein, Mitglied des Elternbeirats und Mitinitiatorin des Puzzles. Aus 180 Teilen, für jeden Schüler eines, entstand während des Festes eine bunte Wand, die künftig in der Schule ausgehängt werden soll. „Damit nicht jemand vergessen wird und das Puzzle auch vollständig ist, können die Kinder, die es auf dem Fest nicht schaffen, ihr Puzzleteil im Kunstunterricht gestalten“, sagte Julia Drechsel. Die Motive der Kinder variierten sehr, manche malten ihren Lieblings-Fußballverein, andere gestalteten die Zahl 50 für das Jubiläum. Die Hauptsache: Es wurde bunt.

Von Natalie Schmidt

Quelle: HNA

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