Erfolg für Interessengemeinschaft - 1000 Namen gegen den Lärm der A 49

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Unterschriften 999 und 1000: von links Günther Schumann, Lena Kruppas und Oliver Schwalm sowie Bürgermeister Karl-Heinz Färber beim Lokaltermin an der A 49.

Holzhausen/Hahn. Die Interessengemeinschaft Lärmschutz A 49 hat den Tausender geschafft. Gestern hat die Initiative die Unterschriften Nummer 999 und 1000 für ihr Anliegen gesammelt.

Im Geräuschpegel der benachbarten A 49 hatten sich mehr als 50 Unterstützer auf der Landstraße von Holzhausen in Richtung Dissen eingefunden, um die Unterschriften in die Liste aufzunehmen.

Nachdem Edermündes Bürgermeister Karl-Heinz Färber als erster seinen Namen auf die Liste gesetzt hatte, war es Oliver Schwalm als 999. Lena Kruppas setzte kurz drauf die 1000. Unterschrift unter die Forderung der Lärmgegner.

Damit habe man bereits früher als erwartet die ersten zwei Drittel des gesteckten Ziels von 1500 Unterschriften zusammen, sagte Günther Schumann von der IG Lärmschutz A 49.

Wie Bürgermeister Färber erklärte, werde man die A 49, die Holzhausen seit 1988 durchschneide, nicht mehr los. Man müsse die Autobahn hinnehmen. Nicht hinnehmen müsse man dagegen die Lärmbelästigung.

Knackpunkt sei der im vergangenen Jahr neu aufgetragene, rauere Straßenbelag. Man dürfe aus Sicht der Holzhäuser nicht aufgeben und müsse so lange kämpfen, bis der Belag gewechselt wird.

Es sei das erklärte Ziel, die Entscheidungsträger bei Hessenmobil, dem früheren Straßenverkehrsamt, zu erreichen, sagte Schumann.

Die nächste Unterschriftensammlung soll im Rahmen des Rosenmontagsumzugs in Holzhausen sowie am Rande des Osterfeuer stattfinden. Gesammelt werden soll auch in Grifte am Aldi- und am Rewe-Markt. Die Termine werden bekannt gegeben. (zzp)

Quelle: HNA

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