Spiel ohne Grenzen 

Isthaer Weizenkirmes: 15 Teams gingen an Start

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Manneskraft: Die Crew des Balhorner Frühlingsfestes zogen mit vereinten Kräften den 4,2 Tonnen schweren Trecker über die Ziellinie.

Istha. Im Festzelt der Isthaer Weizenkirmes, die von den 53 Kirmesburschen und -Schwestern unter Leitung von Marcel Pflug zum zehnten Mal über die Bühne ging, war am Donnerstag die Hölle los. 

Am frühen Abend fiel dort die Entscheidung, welche Mannschaft den Siegerpokal beim Spiel ohne Grenzen in Empfang nehmen konnte. Für das Finale qualifiziert hatten sich die Kirmesburschen aus Berndorf (Waldeck-Frankenberg) und Kirchberg (Schwalm-Eder-Kreis).

Balance halten: Der Stammtisch Istha, hier Coach Torsten Schminke und Kevin Rewald und Marco Tripp (vorne) schafften 34 Getränkekisten waagrecht zu stapeln. Damit verfehlten sie den Tagesrekord um zwei Kisten. 

Die Finalisten standen als kreisrunde Vierergruppe auf Getränkekisten und hielten vier volle 50-Liter-Bierfässer. Den Kirchbergern verließen als erste die Kräfte. Damit mussten sie den Gesamtsieg den Berndorfern überlassen. Die Bronzemedaille für Platz drei holten sich die Burschen aus Balhorn, die in diesem Jahr erstmals das dortige Frühlingsfest ausrichten. 

Sieger der Herzen waren die Mammut-Girls aus Niederbeisheim. Als einziges Frauenteam im Feld der insgesamt 15 startenden Mannschaften landeten sie auf dem vierten Platz.

Die vielen Zuschauer kamen gemäß dem Motto „Schadenfreude ist die schönste Freude“ auf ihre Kosten. Denn an sechs Stationen, die ihre Tücken hatten, mussten von den Mannschaften mit Kraft, Geschick, Teamgeist und dem notwendigen Quäntchen Glück kniffelige Aufgaben gelösen werden. 

Frauenpower: Ramona, Lena und Janina von den Mammut-Girls aus Niederbeisheim belegten am Ende den vierten Platz.

Da galt es, einen 4,2 Tonnen schweren Trecker zu ziehen, einen großen Treckerreifen mit einem Gewicht von 80 Kilogramm ins Ziel zu wuchten, Rundstrohballen zu stemmen, Räder an einem Personenkraftwagen zu wechseln, eine menschliche Pyramide zu bauen und leere Getränkekisten waagerecht „zu stapeln.“ Rekord bei dieser Aufgabe waren stolze 35 Kisten.

Heute Ständchen spielen

Etwas einfacher hatten es da schon die jungen Besucher, die sich auf mehreren Kinderspielstationen nur aus Spaß an der Freude vergnügen konnten. Am Freitagabend wurde bei der Fire- und Ice-Party mit DJ Jürgen, Peter Wackel und Ikke Hüftgold das Festzelt gerockt. 

Heute ziehen die Isthaer Kirmesburschen und -mädchen ab 9 Uhr durchs Dorf zum Ständchen spielen. Am Abend sorgt die Live-Band Tollhaus für Hüttenzauber.

Weizenkirmes am Isthaberg

Quelle: HNA

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