Unterstützung über Kontakt in Tokio

Japan-Katastrophe: Schwälmer wollen helfen

Ziegenhain/Willingshausen. Viele Menschen beobachten fassungslos das Geschehen in Japan und wollen helfen. Auch die Schwälmer sind erschüttert über das Ausmaß der Verwüstungen, der andauernden atomaren Bedrohung und dem Leiden der japanischen Bevölkerung.

Mittlerweile wollen auch in der Schwalm verschiedene Hilfsorganisationen und Privatpersonen den in Not geratenen Menschen helfen. Schon seit den 1980er-Jahren haben japanische Erzieher auf ihrer Reise durch Deutschland und Europa Station in Willingshausen gemacht, um die Schwalm und die Heimat des Rotkäppchens kennen zu lernen. Sie wurden von Willingshäuser Gastfamilien aufgenommen und hierdurch entstanden enge Kontakte zwischen Schwälmern und Japanern.

 Aufgrund der dramatischen Ereignisse entstand bei der Ziegenhainerin Anneliese Heipel-Biedebach, die diesen Austausch mit den japanischen Erziehern zusammen mit Naomi Fried (Ahnatal) sowie Masaharu Higuchi organisierte, der Wunsch, konkret helfen zu wollen und hierzu in Form einer Geldspende Hilfe und Unterstützung zu leisten.

So wurde auf Initiative von Heipel-Biedebach und der Mithilfe von Pfarrer Markus Wagner-Breidenbach bei der evangelischen Kirchengemeinde Willingshausen-Merzhausen ein Spendenkonto eingerichtet. Die Spenden werden, so Heipel-Biedebach gegenüber unserer Zeitung, direkt dem japanischen Freund, Masaharu Higuchi, übermittelt. Er werde die Unterstützung direkt den von der Katastrophe betroffenen Menschen zukommen lassen. (syg)

 Das Spendenkonto lautet: Evangelisches Pfarramt Willingshausen/Merzhausen, Konto-Nr.: 2 00 04 53 59, Bankleitzahl 520 521 54 bei der Kreissparkasse Schwalm-Eder, Kennwort: „Kindergarten Japan“.

 Spendenbescheinigungen werden durch das evangelische Pfarramt ausgestellt.

Quelle: HNA

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