Dreifacherfolg beim Kreisentscheid der Feuerwehrleistungsübungen für Naumburg

Da saß jeder Knoten

Konzentration gefordert: Zum Schluss mussten die Brandschützer Knoten angelegen. Foto: Dittrich

Helmarshausen/Bad Karlshafen. Die zweite Mannschaft der Feuerwehr Naumburg ist die beste Feuerwehr im Landkreis Kassel. Beim Kreisentscheid der Hessischen Feuerwehrleistungsübungen auf dem Bürgerhausplatz in Helmarshausen holten die Naumburger den Wanderpokal des Landkreises mit 100 Prozentpunkten. Die Stadt errang zudem einen Dreifacherfolg. Denn die Mannschaften Naumburg 4 und Naumburg 3 landeten auf dem zweiten und dritten Platz.

Am frühen Morgen hatten die Leistungswettkämpfe der ehrenamtlichen Brandschützer aus dem Landkreis Kassel mit einem theoretischen Teil im Bürgerhaus Helmarshausen begonnen. In einem Fragebogen wurde das feuerwehrtechnische Wissen der Männer und Frauen der 14 -Mannschaften geprüft.

Außerdem konnten die Brandschützer in verschiedenen Schwierigkeitsgraden ihr persönliches Feuerwehrleistungsabzeichen ablegen. Alle 28 Teilnehmer erreichten das eiserne Leistungsabzeichen, 26 (von 29) das Bronzene, fünf (von 13) das Silberne und alle 23 errangen die höchste Leistungsstufe „Gold“.

Bei der praktischen Übung musste ein Löschangriff mit Menschenrettung nach der Feuerwehr-Dienstvorschrift 3 in einer bestimmten Zeit absolviert werden: Für eine neunköpfige Gruppe standen siebeneinhalb Minuten, für eine aus sechs Teilnehmern bestehende Staffel achteinhalb Minuten zur Verfügung. Die Mannschaften retteten unter Atemschutz eine Person aus einem brennenden Gebäude und löschten das Feuer unter anderem von einer Steckleiter aus. Von den Schiedsrichtern wurden das korrekte Vorgehen, aber auch der Funkverkehr und die Befehlsgabe bewertet. Am Schluss traten die Teilnehmer zum Knotenbinden an.

Als ehemaliger Lehrer wisse er, wie unangenehm Prüfungen seien, sagte Bad Karlshafens Bürgermeister Ullrich Otto bei der Siegerehrung. „Umso höher werte ich den Einsatz der ehrenamtlichen Feuerwehrleute, die sich freiwillig dieser Prüfung unterziehen.“ Otto und Wettkampfleiter Thomas Swoboda dankten allen Teilnehmern sowie den Schiedsrichtern, den Mitarbeitern des Brandschutzamtes und der Wehr Helmarshausen für den reibungslosen Ablauf der Wettkämpfe. Die Helmarshauser Wehr hatte die Bahnen vorbereitet und kümmerte sich um die Versorgung der Feuerwehrleute. Die eigene Mannschaft landete am Ende auf Platz 13. (zmd)

Quelle: HNA

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