Gemeindevertreter stimmten neuem Vertrag zu

Jesberg bleibt bei Energie-Riese Eon

Jesberg. Auch in den kommenden Jahren, wenn nicht Jahrzehnten, wird die Kellerwaldgemeinde Jesberg ihren Strom von der Eon-Mitte beziehen. Die Gemeindevertreter stimmten am Montagabend einmütig dem neuen Konzessionsvertrag zu.

Der Vertrag hat eine Laufzeit von 20 Jahren, kann aber bereits nach fünf Jahren gekündigt werden. „Die alten Knebelverträge wie früher über 25 und mehr Jahre gibt es nicht mehr“, sagte Bürgermeister Günter Schlemmer gegenüber der HNA.

Der Vertrag mit dem Energiekonzern sei die „wirtschaftlichste und sicherste Variante“ für die Energieversorgung von Jesberg, betonte Schlemmer. Seine kleine Gemeinde habe genug Probleme und kein Interesse daran, mit neuen Netzwerken ein weiteres Fass aufzumachen. Zudem sei man mit den Mitarbeitern und dem Service der Eon in Jesberg rundum zufrieden.

Dank der Mittel aus dem Stadtumbau wird Jesberg seinen Campingplatz weiter auf Vordermann bringen. Zunächst soll das Dach des Sanitärgebäudes erneuert werden, die Arbeiten kosten 80.000 Euro und wurden am Montagabend vergeben.

Geld aus Stadtumbau

„Damit wollen wir auch ein Zeichen setzen, dass wir auf bessere touristische Angebote bauen“, sagte der Bürgermeister. Je nach finanziellen Möglichkeiten werde der Campingplatz weiter modernisiert, ebenfalls das Schwimmbad. Ohne Geld aus dem Stadtumbauprogramm sei das jedoch nicht möglich. 75 Prozent der Kosten werden dadurch finanziert.

Ebenfalls mit Geld aus dem Stadtumbau wird noch in diesem Jahr der Abbruch das alten Gebäudes (früher Gemeindeverwaltung) auf den Bleichwiesen in Jesberg finanziert (36.600 Euro). Für 73.000 Euro werden zudem die Verbindungswege zur Bleichwiese ausgebaut und gepflastert, und die Fußgängerbrücke über die Gilsa erhält einen neuen Belag. (ula)

Quelle: HNA

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