Jesberg will mit Geld aus Kommunalem Investitionsprogramm Kellerwaldhalle sanieren

Wichtiger Treffpunkt: Die Gemeinde Jesberg will die Gemeinschaftshäuser erhalten und viel Geld in die Kellerwaldhalle investieren. Das Dach ist undicht, es muss dringend erneuert werden. Foto:  Brandau

Jesberg. Es ist ein warmer Regen, der da über Jesberg niedergeht: Das Kommunalinvestitionsprogramm (KIP) von Bund und Land spült der Gemeinde Jesberg viel Geld in die Kasse. Der Bund gibt 190.000 Euro, das Land Hessen weitere 85.000 Euro. Das Geld soll gut investiert werden: Bürgermeister Schlemmer betonte, dass er dankbar sei, dass sich Bund und Land aufgemacht haben, den kleinen Gemeinden beizustehen - nur so sei es möglich, wichtige Gebäude zu erhalten.

Die Jesberger Kommunalpolitiker haben klare Vorstellungen, in welche Projekte die Zuschüsse fließen sollen: Sie wollen die Dorfgemeinschaftshäuser sichern und erhalten. Das sei eine Grundsatzentscheidung, sagte Bürgermeister Günter Schlemmer, denn in jeder Sitzung des Dorferneuerungsprozesses werde deutlich, dass den Jesbergern viel an ihren Gemeinschaftshäusern gelegen sei.

Der Bund stellt 190.000 Euro zur Verfügung - die Förderquote beträgt 90 Prozent, so dass 170.000 Euro zu erwarten sind. 25.000 Euro davon wurden bereits für den Umbau und die Sanierung des DLRG-Mannschaftsraumes bewilligt, der auch schon erfolgt ist.

Das restliche Geld soll komplett in die Dachsanierung und Dämmung der Kellerwaldhalle fließen, so der einstimmige Beschluss der Gemeindevertreter am Montagabend in Hundshausen. Diese Investition wird nicht unerheblich sein: 241.000 Euro sind dafür veranschlagt. Das Problem ist das Dach der Kellerwaldhalle. Zwar regne es nicht wie bei einem Sieb durch, doch sei es an vielen Stellen undicht, sagte Schlemmer.

Der Zuschuss des Landes soll in Jesberg in die Beleuchtung fließen: 24.000 Euro werden in eine bessere Beleuchtung des Kindergartens investiert, für 30.000 Euro sollen die Leuchten im Rathaus ausgetauscht werden. Dort soll auch die Heizung erneuert werden. Kosten 43.000 Euro.

Als Ersatzmaßnahmen sind neue Fenster im Rathaus (70.000 Euro) und eine neue Heizungsanlage im DGH Elnrode/Strang (41.000 Euro) vorgesehen. Noch diesen Monat sollen die Förderanträge abgeschickt werden.

Von Claudia Brandau

Quelle: HNA

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