Neues Dorfgemeinschaftshaus in Günsterode wird am 6. August eingeweiht

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Wo früher einen alte Lagerhalle stand, haben die Günsteroder nun ein modernes und vielfältig nutzbares Dorfgemeinschaftshaus.

Günsterode. Das Bier ist schon bestellt, und bis zur Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses (DGH) am Samstag, 6. August, ab 14 Uhr müssen nur noch wenige Kleinigkeiten erledigt werden.

Lange haben sich die Günsteroder ein neues DGH gewünscht. „Wir haben 340 Einwohner und 13 Vereine und Gruppen“, sagt Ortsvorsteher Frank Heinemann. Zwar habe man eine Gaststätte im Ort, aber die sei nicht immer geöffnet. „Es war klar, dass wir Räume brauchen.“

Die gibt es nun direkt am Ortseingang. In knapp eineinhalb Jahren ist, wo vorher eine alte Lagerhalle stand, ein 550 Quadratmeter großer Treffpunkt für Vereine und Gruppen sowie ein Ort für Feiern entstanden. Alte und neue Gebäudeteile fügen sich zu einem harmonischen Gesamtbild zusammen, und Bestehendes wurde mit Liebe zum Detail integriert. Buchenholz, der orange Linoleumboden und die vielen Fenster sorgen im ganzen Gebäude für eine freundliche Atmosphäre.

Eine Million Euro hat das neue Dorfgemeinschaftshaus laut Ortsvorsteher Frank Heinemann gekostet.

Gleich neben dem Eingang wird er künftig sein Büro haben. Das möchte Heinemann auch dafür nutzen, um wieder feste Bürgersprechstunden in Günsterode einzuführen. Außerdem gibt es in der ehemaligen Scheune einen weiteren Raum, der als Vereinsarchiv genutzt werden soll. Der Eingangsbereich geht in den halbrunden Anbau mit Glasfront über, der Platz für einige Tische bietet und außerdem eine Theke hat. Von dort aus gelangt man auch auf die gepflasterte Terrasse mit anschließender Rasenfläche. Von der dahinterliegenden Halle blieben lediglich die Stahlträger stehen, die nun das Gerüst für den 228 Quadratmeter großen Saal bilden, der sich an den Thekenbereich anschließt.

Zum Saal gehören zwei weitere kleine Räume, einer davon wird als Lager, der andere als Chorraum genutzt. Außerdem gibt es einen Umkleideraum und Duschen. Denn nicht nur Feste und Versammlungen werden im neuen Dorfgemeinschaftshaus stattfinden, sondern auch die Mitglieder des Tischtennisvereins TSV 1980 Günsterode werden künftig im Saal die Bälle schmettern und ihre Heimspiele austragen.

Außerdem steht eine komplett ausgestattete Küche zur Verfügung. Geheizt wird das laut Angaben von Architekt Jürgen Schormann „hochwärmegedämmte Haus“ mit einer Holzpellet-Heizung.

„Viele Wünsche und Bedürfnisse mussten beim Bau berücksichtigt werden“, sagt Heinemann. Die Tatsache, dass das ganze Gebäude aufgrund der vielen verschieden Nutzer sehr multifunktional gestaltet werden musste, stellte auch Architekt Schormann vor manche Herausforderung. Als Beispiel nennt er die Beleuchtung im Saal. Die muss den Sportlern gerecht werden, aber auch ein gemütliches Ambiente für Feste schaffen. Mit dimmbaren Leuchten ist das gelungen.

Quelle: HNA

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