Johannes Fuhr ist neuer Leiter der Öffentlichkeitsarbeit in Hephata

Lenkt ab sofort die Geschicke: Der Frankenberger Journalist und Kommunikationsmanager Johannes Fuhr leitet seit wenigen Wochen den Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit. Foto: Rose

Treysa. Zwei Jahre lang war die Stelle vakant, jetzt hat der Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit in Hephata einen neuen Leiter: Der Frankenberger Johannes Fuhr (27) wird ab sofort die Geschicke lenken. „Ich freue mich auf die Themenvielfalt, dir mir das Diakonizentrum bietet“, sagt der Journalist und Kommunikationsmanager.

Die Liebe zum Schreiben entdeckte Johannes Fuhr schon in der Grundschule, beim Herausgeben der Schülerzeitung. „Mein Berufsziel war mir eigentlich sehr früh klar“, sagt der 27-Jährige. Nach einem Praktikum bei der Lokalzeitung arbeitete Fuhr als freier Mitarbeiter bei der Frankenberger Zeitung, wurde später Redakteur und Redaktionsleiter. Von seiner Schwester, Hephata-Kantorin Tabea Fuhr, erfuhr er von der zu besetzenden Stelle im Zentralbereich Öffentlichkeitsarbeit. „Ich habe mich beworben, weil ich es wichtig finde, dass ich mich als Kommunikationsmanager mit dem Unternehmen identifizieren muss - und das war hier in besonderer Weise für mich gegeben“, sagt der 27-Jährige. Reizen würden ihn die vielfältigen Bereiche, in die sich Hephata unterteilt. „Die meisten habe ich auch schon kennen gelernt“, erzählt er. „Aber es ist viel Einarbeitungszeit nötig.“

Hinzu komme die Verwurzelung in der christlichen Kirche, die ihn mit Hephata verbinde. „Ich bin als Journalist zwar ein kritischer Mensch, gehe aber davon aus, dass aufgrund der kirchlichen Zugehörigkeit die soziale Arbeit in Hephata aus einem besonderen Antrieb heraus geschieht. Und deswegen auch mit einer besonderen Qualität.“

Seinen Zugang zur Kirche prägte die Musik. Als Schüler spielte er Trompete im Jugendposaunenchor seines Heimatortes Bottendorf. Später leitete Fuhr die Anfängergruppe des Posaunenchores. Ein Faible hat Fuhr auch fürs Schlagzeugspielen. „Aber das steht verpackt im Keller. Die Zeit ist momentan etwas knapp“, sagt er. „Sportlich bin ich leider gar nicht.“ Seine freie Zeit verbringe er lieber mit seiner Familie, Ehefrau Tatjana und der 15 Monate alten Tochter Lia Magdalena. Die Drei leben im Frankenberger Ortsteil Schreufa.

Internetauftritt neu gestalten

In Hephata will Johannes Fuhr schon bald erste Impulse setzen. Ziel ist unter anderem, die verschiedenen Fachbereiche innerhalb der Öffentlichkeitsarbeit enger miteinander zu verzahnen. „Ich möchte zusammen mit dem Team ein integriertes Kommunikationskonzept entwickeln“, erläutert er. Auch den Internetauftritt werde man angehen, er soll neu gestaltet werden. Während als Redaktionsleiter die Tagesaktualität der Ausgabe im Vordergrund steht, so sieht er seine Aufgaben als Zentralbereichsleiter eher in der konzeptionellen langfristigen Planung.

Ein besonderes Faible habe er sicherlich für die Festtage. Als Redakteur organisierte er ähnliche Projekte: „Etwa den ersten Frankenberger Strandclub zur Fußball-EM oder das Musik- und Kneipenfest“, erzählt Johannes Fuhr. In Hephata gebe es viele Herausforderungen. „Und darauf freue ich mich.“ (zsr)

Quelle: HNA

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