Johannes de Lange bedankt sich bei der Stadt Fritzlar mit einer Image-Broschüre

Die Freude ist groß: Bürgermeister Hartmut Spogat und Johannes de Lange bei der Übergabe der druckfrischen Broschüren über Fritzlar – ein Geschenk de Langes. Foto: Yüce

Fritzlar. Johannes de Lange weiß, dass nichts im Leben selbstverständlich ist. Und deshalb weiß er es zu schätzen, dass es ihm gut geht und dass er in Fritzlar ein neues Zuhause gefunden hat. Seit 35 Jahren lebt der Niederländer in der Stadt und fühlt sich rundum wohl.

Es sei an der Zeit, Danke zu sagen, so de Lange. Und das macht der Unternehmer auf seine ganz eigene Art: Er hat eine hochwertige, handliche und informative Broschüre gestaltet und gedruckt. 6500 Exemplare davon hat er jetzt herausgebracht und einen ersten Schwung bereits der Stadt geschenkt.

De Lange möchte, dass die Stadt noch beliebter wird und noch mehr Gäste zu Besuch kommen. Der Grund dafür liegt für ihn auf der Hand: „Weil die Stadt toll ist und es hier einen guten Zusammenhalt gibt.“ Kein Zweifel, de Lange will, dass es Fritzlar noch besser geht. „Weil ich alles, was ich habe, der Stadt und ihren Menschen zu verdanken habe“, sagt er.

Er will jetzt etwas zurückgeben. Wichtig ist ihm, dass auch sein persönlicher Blick auf die Stadt darin enthalten ist. So lernt man Fritzlar auch ein Stück weit durch die Augen eines Mannes kennen, der seit 35 Jahren in die Stadt verliebt ist und noch immer Schmetterlinge im Bauch hat.

Doch ist es keine von diesen oberflächlichen Imagebroschüren. De Lange erwähnt auch soziale Projekte, wie die Tafel-Arbeit und das FaFritz. Fachlich unterstützt wurde er bei den geschichtlichen Beiträgen von Dr. Johann-Henrich Schotten und beim Thema Wald und Forst von Karl Gerhard Nassauer. „Man wird aber nicht mit Fakten erschlagen“, sagt de Lange und lacht Insgesamt habe er 380 Stunden an der Broschüre gearbeitet. Durch die Werbung im Heft, trage sich der Druck. Auch dafür ist de Lange dankbar. Denn alle, die er angesprochen hat, waren gleich mit einer Anzeige dabei. „Das ist auch nicht selbstverständlich“, sagt er.

Als einzigartiges Projekt bezeichnet Bürgermeister Hartmut Spogat den Einsatz von de Lange. Klar, dass sich der Rathauschef darüber freute, als er von der Idee hörte. Noch größer aber sei die Freude gewesen, als er das erste Heft in der Hand hielt. „Es ist ein toller Mix aus der Fritzlarer Stadtgeschichte, dem Veranstaltungsprogramm und auch der privaten Lebensgeschichte von Johannes de Lange geworden“, sagt er. Die Stadt werde die Broschüre nun an Touristen und Busunternehmen verschicken.

De Lange macht noch etwas, was nicht selbstverständlich ist: Er plant eine Neuauflage für 2017. „Weil Fritzlar noch viel mehr zu bieten hat.“

• Die Broschüre gibt es unter anderem bei der Touristinformation in Fritzlar, und sie liegt in einigen Geschäften und Restaurants der Stadt aus.

Von Maja Yüce

Quelle: HNA

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