Jubel in Chicago: Platz drei beim internationalen Wettbewerb LivCom Award

Schwalm-Eder/Chicago. Der Landkreis hat ein Abonnement auf Gold – zumindest beim internationalen LivCom Award (Internationaler Wettbewerb für lebenswerte Gemeinden). Beim Finale in Chicago errang die Mannschaft um Landrat Frank-Martin Neupärtl in ihrer Kategorie erneut Edelmetall.

Im vergangenen Jahr in Pilsen hatte der Landkreis mit seinen energiepolitischen Ambitionen den 1. Platz belegt, diesmal landete der Landkreis in der internationen Konkurrenz auf Platz 3. Dirk Schnurr, Energieberater des Landkreises, kommentierte das in einer Email an die HNA in Anlehnung an einen Britney Spears-Song mit: „Ups, we did it again.“ (Huch, wir haben’s wieder geschafft).

Aus Chicago schrieb Schnurr nach der Preisverleihung: „Wir sind stolz und froh, dass auch dieses Jahr unsere Projekte die internationale Jury überzeugen konnten. Die Auszeichnung und den Pokal werden wir bald in Deutschland präsentieren können.“ Bis es so weit ist, heißt es sich noch etwas in Geduld üben, denn die Delegation wird am heutigen Mittwoch gegen sechs Uhr in Frankfurt landen.

Doch bevor gefeiert wird, werden Landrat Frank-Martin, Kreistagschef Michael Kreutzmann, das Mitglied des Kreisausschusses, Helmut Mutschler, sowie Energieberater Dirk Schnurr die Zeitverschiebung verkraften müssen. Sieger in der Kategorie, in der der Landkreis angetreten war, wurde Porirua, auf der Nordinsel Neuseelands gelegen. Der 2. Platz ging an Fredericton in Kanada, und auf Rang drei landete der Schwalm-Eder-Kreis mit seinem Beitrag „Neue Wege mit neuer Energie – Start zu einer grünen Revolution“.

Alle Goldmedaillengewinner hatten sich mit sozio-ökonomischen Projekten dem Wettbewerb gestellt. Der Wettbewerbsbeitrag aus dem Schwalm-Eder-Kreis hat die Jury überzeugt. Dabei geht es vielfach um Ideen, wie Energie gespart oder umweltfreundlich eingesetzt werden kann. Eines der Projekte nennt sich Elektrofahrräder in Nordhessen. Dabei haben sich die Tourismusverbände zusammengeschlossen und eine Flotte solcher Fahrräder angeschafft, um die Mittelgebirgsregion für den Radtourismus zu erschließen.

Insgesamt 56 Stationen gibt es in der Region, an denen auch die Akkus geladen oder getauscht werden können. Große Anspannung herrschte offensichtlich nach der Präsentation am Sonntag in der vierer Delegation. In einer Email an die HNA beschrieb Schnurr die Stimmung: „Nach der Präsentation befinden wir uns nun in der Hand der internationalen Jury. Erst am Montagabend gibt es ein Bankett auf dem die Platzierungen bekannt gegeben werden.“ (ras)

Quelle: HNA

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