Für den nächsten Transport in ein rumänisches Kinderheim sind Spenden willkommen

Den Jüngsten helfen

Unterwegs für die Kinder: Die Rumänienhilfe startet wieder einen Transport für ein Kinderheim – das Foto enstand bei einer Hilfstour in den vergangenen Jahren. Fotos: Archiv

Treysa. Die Rumänienhilfe Hephata plant ihren nächsten Hilfstransport für das Kinderheim „Preventoriul Tbc de copii Ilisuna“ für Anfang Juni.

Spenden, die für die 200 Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen drei und 14 Jahren gedacht sind, können bis Freitag, 27. Mai, abgegeben werden. Nötig sind vor allem haltbare Lebensmittel und Kleidung, berichten Inge und Heinz Thiel.

Bereits in den Osterferien bereiteten die beiden Initiatoren der Rumänienhilfe Hephata vor Ort in Rumänien die anstehenden Renovierungsarbeiten und den Hilfstransport vor. Mit der Renovierung eines Nebengebäudes des Kinderheimes soll im Juni begonnen werden. In diesem leben mehr als 80 Kinder und Jugendliche.

Toiletten laufen aus

Das Haus ist marode und dringend sanierungsbedürftig: In das Gebäude regnet es herein, der Putz fällt von der Decke, die Toiletten laufen aus, die Duschen geben nur Rinnsale von sich, die Heizung ist defekt und Schimmel blüht in allen Ecken.

„Wir wollen keine Luxussanierung, aber zumindest einen erträglichen Standard erreichen“, sagt Inge Thiel, Vorsitzende der Hephata-Gemeinde und ehemalige Lehrkraft der Förderschule Hephata. Dafür sind Geld- und Materialspenden, die der Hilfstransport mitbringen wird, nötig. Das zweites Projekt, das im Sommer angegangen werden soll, ist der Anbau einer Kleiderkammer an das so genannte „Deutsche Haus“. Dies ist ein weiteres Nebengebäude, das bereits mit Spendengeldern der Rumänienhilfe renoviert wurde. Dort wird nun ein Raum angemauert, in dem die Kleidung und Wäsche der Kinder und Jugendlichen aufbewahrt wird. Bislang geschieht dies in einem verschimmelten Verschlag. Das Inventar für den Anbau wird von Handwerkern vor Ort gefertigt. Fenster und Tür für den Raum wurden bereits gekauft.

Zusätzlich zu den Renovierungsarbeiten ist aber auch der Alltag eine Herausforderung. Nach wie vor sind die Einkünfte im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten sehr gering.

Deswegen sind vor allem haltbare Grundnahrungsmittel wie Nudeln, Reis, Mehl, Zucker und Hülsenfrüchte sehr gefragt. Aber auch gebrauchte Kleidung für Kinder und Erwachsene, Bettwäsche und –decken sowie Schuhe und Brillen werden benötigt. (jkö)

Quelle: HNA

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