"Jugend debattiert": Wolfhager Schülerinnen gewinnen Regionalentscheid

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Siegen mit Worten: Die beiden WFS-Schülerinnen Luisa Appel (links, Klasse 9G1) und Andrea Letkemann (9G4) belegten beim Regionalentscheid „Jugend debattiert“ jeweils den ersten Platz. Sehr zur Freude von Schulleiter Ludger Brinkmann (links) und Fachlehrer Frank Jastrzembski.

Wolfhagen. Luisa Appel aus Nothfelden und Andrea Letkemann aus Altenstädt haben erneut unter Beweis gestellt, dass sie wortgewandt sind. Die beiden Schülerinnen belegten beim Regionalentscheid des Wettbewerbs Jugend debattiert in der Fritzlarer König-Heinrich-Schule jeweils den ersten Platz.

Zuvor hatten die beiden Schülerinnen bereits bei der internen Ausscheidung an ihrer Einrichtung, der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS), gesiegt.

Als nächstes steht nun das Nord-/Osthessenfinale am 11. April in Fulda auf dem Programm, für das sich die Schülerinnen der Sekundarstufe I qualifiziert haben. Zudem gewannen sie ein zweitägiges Debattier-Fortbildungsseminar in Wetzlar.

Zwei Vorrunden

20 Schüler waren beim Regionalentscheid gegeneinander angetreten, zunächst in zwei Vorrunden und dann in der Finalrunde. Sie hielten eine jeweils zweiminütige Vorstellungs- und Eröffnungsrede und ein kurzes Schlusswort.

Dazwischen debattierten sie in Gruppen eine Viertelstunde lang über zwei vorgegebene Themen. „Soll die Einzeltierhaltung von geselligen Haustieren verboten werden?“ lautete das eine Thema. Die andere Gruppe wandte sich der Frage zu: „Soll bei der Fußball-Bundesliga die Torlinientechnik eingesetzt werden?“

In beiden Runden wurden Luisa Appel und Andrea Letkemann von der aus Lehrern und Schülern besetzten Jury als Beste bewertet. Sie zogen in die Finalrunde ein. Das Thema dort: „Soll der Elternabend in Schulen für Eltern zur Pflicht werden?“

Auch hier überzeugten die beiden WFS-Schülerinnen die Jury und errangen den Sieg. Darüber freuten sich auch WFS-Schulleiter Ludger Brinkmann und der verantwortlichen Fachlehrer Frank Jastrzembski.

Bundesweiter Wettbewerb

Der bundesweite Schülerwettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Träger sind mehrere Stiftungen in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz, den Kultusministern und den Parlamenten der Länder. „Jugend debattiert ist für alle ein Gewinn.

Denn eine Demokratie braucht fähige Bürger, die kritische Fragen stellen, die ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinandersetzen“, sagte Brinkmann.

Von Reinhard Michl

Quelle: HNA

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