Jugendfeuerwehren aus Edermünde und Niedenstein machten gemeinsame Übung

Wasser marsch: Bei der gemeinsamen Übung der Jugendfeuerwehren Edermünde und Niedenstein mussten die Feuerwehrleute von morgen zahlreiche Brände löschen. Fotos: Zerhau

Holzhausen. Fast schon ein Höllenszenarium hatten die beiden Jugendfeuerwehrwarte Jörg Frey aus Edermünde und Danny Neumann aus Niedenstein für die gemeinsame Übung der beiden Jugendabteilungen vorbereitet.

Es gab Brände an allen Ecken, verschüttete Menschen, Unfallopfer in einem Auto und ein Arbeiter, der unter einem Tonnen schweren Bagger eingeklemmt war. Keine leichten Aufgaben für die Jugendfeuerwehren.

Denn das ist eigentlich das Übungsareal für eine Einsatzabteilung. Aber die beiden Jugendwarte wollten den 80 Mädchen und Jungen der beiden Nachwuchsabteilungen etwas anderes als Übungsgrundlage bieten als nur die trockenen Löschübungen bei den Bundeswettkämpfen. So planten Jörg Frey und Danny Neumann am Wochenende eine gemeinsame Übung auf dem Gelände der Recyclingfirma Lobmeier in Edermünde.

Jugendfeuerwehren aus Edermünde und Niedenstein machten gemeinsame Übung

Randalierende Jugendliche

Als Ausgangslage wurde angenommen, dass eine Gruppe randalierender Jugendlicher sich Zugang zum Gelände der Firma Lobmeier in Edermünde verschafft und mehrere Brände gelegt hat. In der Folge kam es innerhalb der Gruppe zu mehreren Unfällen auf dem Gelände mit Autos und Baumaschinen.

Mehrere Notrufe gingen ein

Gegen 17.30 erreichen mehrere Notrufe über die 112 die zentrale Leitstelle der Feuerwehr in Homberg. Diese entschließt sich, nicht nur Vollalarm für die Jugendfeuerwehren Edermünde auszulösen, sondern auf Grund der Anzahl der Einsatzstellen gleich die Jugendfeuerwehren der Stadt Niedenstein mit zu alarmieren.

40 Betreuer aus den Einsatzabteilungen standen den Jungen und Mädchen zur Seite, die von dem Szenarium mächtig beeindruckt waren. Aber nach den Lage- und Einsatzbesprechungen arbeiteten sie ihre Aufgaben fast schon professionell ab.

Danke sagten die beiden Jugendfeuerwehrwarte Jörg Frey und Danny Neumann dem Inhaber des Recyclingbetriebes, Jörg Lobmeier, der das Betriebsgelände für die Übung zur Verfügung gestellt hatte.

Quelle: HNA

Kommentare