Breunaer Parlament: CDU-Antrag auf Nicht-Besetzung der Jugendpflege-Stelle abgelehnt

Breuna. Die CDU-Fraktion im Breunaer Gemeindeparlament hatte in der jüngsten Sitzung des Parlaments den Antrag gestellt, die vakante Stelle der Jugendarbeit vorerst nicht zu besetzen.

Vielmehr solle geprüft werden, ob die Jugendarbeit durch die Aufnahme in die interkommunale Arbeit der Kommunen des Altkreises Wolfhagen und der Gemeinde Schauenburg „KomPart“ weiter optimiert und finanziell kostengünstiger gestaltet werden könne. Der Antrag der CDU fand jedoch im Parlament keine Zustimmung und wurde von der SPD-Mehrheitsfraktion abgelehnt, wobei aber ein SPD-Mitglied für den CDU-Antrag stimmte.

CDU-Fraktionsvorsitzender Friedhelm Becker sieht mit der Ablehnung eine große Chance vertan. „Die CDU erhoffte sich als Ergebnis der Beratungen für die Jugendlichen ein besser vernetztes Angebot von Privaten, Vereinen und der Gemeinde und außerdem die Möglichkeit, den jährlichen Haushaltsansatz für diese Vollzeitstelle von 58 000 Euro für die Zukunft zu senken.“ Dabei, so Becker, ziele der CDU-Antrag aber keineswegs auf eine Haushaltskonsolidierung auf Kosten der Jugendlichen.

In der Antragsbegündung wurde betont, dass die gemeindliche Jugendarbeit in den zurückliegenden Jahren ohne spektakuläre Probleme verlaufen sei. Dennoch, so Becker, bleibe festzustellen, dass auch die ausgeschiedene Jugendarbeiterin, wie sie selbst in einer der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses berichtet habe, sich mit der Frage beschäftigte, was zu tun sei, um weitere Jugendliche für ihr Angebot zu gewinnen.

Hier sieht die CDU-Fraktion den dringenden Bedarf, im Vorfeld zu klären, was die gemeindliche Jugendarbeit leisten soll, welche Angebote die Gemeinde vorhalten müsse und wie bereits jetzt schon bestehende Initiativen von Privaten sowie auch Vereinen mit eingebunden werden könnten. (zih)

Quelle: HNA

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