Kinder in Schwarzenberg feiern  Fest in selbstgebautem Hüttendorf

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Fertig: Die Kinder der Jungschar bauen seit April mit Hans-Günter Spät an einem kleinen Dorf aus Hütten.

Schwarzenberg. Holzbretter, Folie und Stoff, mehr braucht es nicht, um eine Hütte zu bauen und dabei jede Menge Spaß zu haben - diese Erfahrung machten die 25 Kinder der Jungschar Schwarzenberg.

Seit April sind sie am Werk. Nun steht ihr kleines Dorf aus fünf Hütten und einem Versammlungsplatz und wartet auf das große Hüttenfest am heutigen Freitag, 21. Juni, ab 18 Uhr.

Freiräume jenseits von Druck und Leistung zu schaffen, das gehört zu den Zielen, die Hans-Günter Spät, Leiter der Jungschar, mit dem Projekt erreichen möchte. Die Kinder im Alter von sechs bis 13 sollen ihrer Fantasie freien Lauf lassen können und handlunsorientiert, in der Gemeinschaft und mit dem Schutz Gottes kreativ werden.

Das ist gelungen und nun soll gefeiert werden. Heute Abend treffen sich die Kinder zu einem großen Hüttenfest. Auch Familien und Freunde sind eingeladen mitzufeiern und sich genau anzuschauen, was die einzelnen Teams auf die Beine gestellt haben.

Der Höhepunkt der Aktion wird dann die Übernachtung in den eigenen vier Wänden sein. Die Kinder freuen sich schon sehr darauf, im Schutz ihrer Hütte auf dem Bolzplatz zu nächtigen.

Stolz auf ihre Hütte: von links Melina Knobloch, Johanna Laabs, Anna Catalina Mey und Marie-Therese Metz (Enkleana Kulici ist nicht auf dem Bild) sind das einzige reine Mädchenteam. Sie haben gemeinsam eine drei Meter breite und fünf Meter lange Hütte aus Holz, Stoff und Plane gebaut.

Das trifft auch auf die Mädchen vom Team „Jam“ zu. Eine drei Meter breite und fünf Meter lange Hütte haben Marie-Therese Metz, Anna Catalina Mey, Johanna Laabs, Enkleana Kulici und Melina Knobloch gebaut.

Als einziges reines Mädchenteam haben sie zuerst einen Plan erstellt und dann sofort los gelegt, um ihr Traumhaus in die Wirklichkeit umzusetzen.

Leider reichte die Zeit nicht mehr für den geplanten Flur und einen Balkon. Dennoch sind sie zufrieden und stolz auf ihr Werk. „Draußen macht alles viel mehr Spaß. Wir haben Platz und sind an der frischen Luft. Auch der Regen zwischendurch hat uns nichts ausgemacht“, sagen die Mädels.

Das kleine Dorf auf dem Bolzplatz ist das 13. Hüttenprojekt der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit Melsunger Land, das Spät betreut. Er beobachtet, dass sich die Kinder immer wieder etwas Neues einfallen lassen. „Jedes Hüttendorf ist anders“, sagt er.

Und da keiner alles könne, würden sich die Kinder gegenseitig helfen. Er helfe zwar auch und leite die Gruppe an, sagt Spät - aber im Großen und Ganzen seien die jungen Häuslebauer frei zu tun, was ihnen gefällt. (zen)

Quelle: HNA

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