Schwarzenbergtheater: Bernd Köhler mit neuem Programm

Schwarzenberg. Ab jetzt wird wieder gelacht. Im Schwarzenbergtheater startet die neue Saison und damit das brandneue Programm „Eine Heimsuchung“ von Satiriker Bernd Köhler.

Der spielt in gewohnter Manier den Justus Riemenschneider und wird in diesem Jahr unterstützt von Musikerin und Darstellerin Kerstin Röhn aus Kassel, die unter anderem durch das Theater Laku Paka überregionale Bekanntheit erlangt hat.

„Das neue Programm spielt in einem Fremdenverkehrsbüro mitten im nordhessischen Idyll“, sagte Köhler. „Irgendwann kommt eine Supervision aus Hamburg und will den ganzen Laden umkrempeln.“ Mit allem was dazugehört - mit Upgrades, Switches und allem, was die vermeintlich moderne, versnobte Terminologie hergibt. Und diese nervige Supervision hört auf den Namen Frau Doktor Piepenkötter - dargestellt von einer Puppe. „Am Ende bleibt dann aber doch alles, wie es ist“, verriet Bernd Köhler.

Mit Biss und Witz

Zwischendurch und in die laufende Geschichte eingeflochten, bringt Justus Riemenschneider allerhand Bissiges und Lustiges. Was genau, will er natürlich noch nicht verraten. „Nur soviel: Bei uns wird beispielsweise die moderne Technik verballhornt, es werden Politiker, Banker und das Gesundheitssystem hochgenommen, die nordhessische Unfreundlichkeit sowieso - und überzogene Sprache, die entlarven wir auch“, sagte der Satiriker. Und alles mit mehr als nur einem Augenzwinkern, und mit jeder Menge Spaß an der satirischen Darstellkunst.

„Es macht mir unheimlichen Spaß mit Bernd Köhler zusammenzuarbeiten“, sagte Kerstin Röhn. „Sein Programm ist witzig und ich stehe mit der Aufgabe, gleich zwei Rollen zu belegen, vor einer Herausforderung.“ Immerhin leiht Kerstin Röhn der Puppe Piepenkötter den Charakter, während sie gleichzeitig die Melsunger Fremdenverkehrsangestellte Stefanie spielt. Und Kerstin Röhn ist sicher: „Das wird ein Riesenspaß.“ (zbg)

www.schwarzenberg-theater.de

Quelle: HNA

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