Magistrat soll Rahmenbedingungen überprüfen

TSV kämpft um Kunstrasenplatz

Zierenberg. Volles Haus im Burghasunger Dorfgemeinschaftshaus am Montagabend. Zur Sitzung des Stadtparlaments waren zahlreiche Mitglieder des TSV Zierenberg in Trainingsmontur gekommen, um damit den Wunsch nach einem Kunstrasenplatz zu unterstreichen.

In der Sitzung stellte der Arbeitskreis Kunstrasenplatz seinen Abschlussbericht vor. Mit Mehrheit beschloss das Parlament schließlich den Magistrat zu beauftragen, Rahmenbedingungen und zeitlichen Ablauf für die mögliche Realisierung dieses Projektes zu ermitteln.

Zuvor hatte die CDU unter Unmutsäußerungen des Publikums einen Antrag gestellt, die Planungen für den Kunstrasenplatz sofort einzustellen. Der Platz sei sicher eine sinnvolle Erweiterung des Spielbetriebs, allerdings müssten die Stadtverordneten das Gemeinwohl der Stadt im Auge behalten, so CDU-Fraktionsvorsitzender Adrian Probst.

Das Jahresergebnis und die Summe der Fehlbeträge weise eine besorgniseregende Summe auf. Freiwillige Ausgaben seien deshalb nicht mehr möglich. Außerdem könne es nicht die Aufgabe des Magistrates sein, Detailpläne für den Kunstrasenplatz auszuarbeiten, wenn überhaupt keine Mittel zur Umsetzung zur Verfügung gestellt werden könnten.

Der Verein müsse detaillierte Unterlagen vorlegen, damit der Magistrat eine Entscheidung treffen könne, erklärte Bärbel Mlassowsky von der UFW. Auch die Unterhaltskosten seien zu berücksichtigen. Außerdem auch der Umstand, dass der Platz nach circa zwölf Jahren runderneuert werden müsse.

Bürgermeister Stefan Denn hatte zur Beginn der Diskussion die Situation des TSV dargestellt, der derzeit im Winter schlechte Trainings- und Spielmöglichkeiten habe.

Die Stadt Zierenberg begrüße das Vorhaben des TSV. Aufgrund des starken Vereins-Engagements im Breitensport gebe es derzeit neben 13 Jugendmannschaften auch zwei Damen-, zwei Herren- und eine Altherrenmannschaft.

Der CDU-Antrag, die Planungen einzustellen, fand keine Mehrheit. (ewa)

Quelle: HNA

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