Kameraden und Retter: Aktionstag beim Schäferhundeverein Borken

Erste Übungen für Welpen: Annika Faust (12, links) aus Bad Wildungen-Reinhardshausen und Lena Sophie Pudenz (11) aus Bad Zwesten-Niederurff haben Ben, den neun Wochen alten Appenzeller-Mischling von Lena Sophie, in ihr Herz geschlossen. Foto: Hintzmann

Gombeth. Wenn Beate Kloppmann ihre Lisa auf die Holzbrücke schickt, weiß die Hündin, dass es ernst wird. Denn die mit zwei Ketten aufgehängte Brücke gilt als eine der schwersten Übungen auf dem Parcours des Übungsgeländes in Gombeth. Doch Lisa schafft es, die Balance zu finden.

Bei einem Aktionstag des Vereins für Schäferhunde (SV) der Ortsgruppe Borken in Gombeth trafen sich 20 Hundebesitzer und Hundefreunde unterschiedlicher Hunderassen und stellten ihren Sport vor.

Weltweiter Namensschutz

Rettungsübung: Collie Merle wird eingepackt und von Ralf Budde (rechts) über eine Bretterwand transportiert. Thorsten Schlick (links) hilft.

Der Vereinsvorsitzende Kai Laudenbach hatte seinen Deutschen Schäferhund Bob mitgebracht, genauer gesagt „Bob vom gelben Rühl“. Ausschlaggebend für den Namen ist der Zwingername oder die Zuchtstätte des Hundes. „Zwingernamen müssen beantragt werden“, erläuterte Laudenbach. Den Namen kann man weltweit schützen lassen. Ralf Buddes Belgischer Schäferhund der Rasse Malinois war zum Aktionstag in guter Verfassung. „Wie der Hund sich fühlt, ist vom Halter abhängig“, erläuterte Budde sein Konzept.

Buddes Fachgebiet ist der Sport mit Rettungshunden. Dabei lernt der Hund, selbstständig zu arbeiten. Der Hund müsse Vertrauen zum Hundeführer haben, dann arbeite er perfekt mit.

Welpen ab zwölf Wochen können schon spielerisch am Training im Hundesportverein teilnehmen. Ab einem halben Jahr lernen sie unter anderem Halt zu finden auf Geräten mit beweglichem Untergrund.

Quelle: HNA

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