Schuldenstand der Stadt Homberg beläuft sich Ende nächsten Jahres auf 47 Millionen Euro

Der Kanalbau kostet richtig viel Geld

Homberg. Bürgermeister Wagner stellte in der Parlamentssitzung am Donnerstag in der Stadthalle den Haushalt 2011 der Stadt Homberg vor. Schwerpunkte des umfassenden Zahlenwerks vor, dessen Schwerpunkte im kommenden Jahr auf folgenden Themen liegt: • Der Abwasserbeseitigung, vor allem im Rinnetal und der Innenstadt • Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehr • Dorferneuerung Berge • Interkommunale Zusammenarbeit Schwalm-Eder-Mitte • Förderprogramm Soziale Stadt • Das Erreichen der Betreuungsquote von 35 Prozent für die unter dreijährigen Kinder. Eine gute Dreiviertelstunde dauerte die Präsentation des Haushalts 2011, der mit einem voraussichtlichen Defizit von 2,8 Millionen Euro abschließen wird. Zudem nimmt die Stadt einen neuen Kredit in Höhe von 3,6 Millionen Euro auf. Der Schuldenstand der Stadt Homberg wird sich damit Ende des kommenden Jahres auf 47 Millionen Euro belaufen.

Das ist noch nicht das Ende der Fahnenstange: Der Kanalbau kostet die Kreisstadt mit ihren 21 Stadtteilen viel Geld. Die Verwaltung müsse bis 2014 noch weitere fünf Millionen Euro aufwenden, um die gesetzlich vorgeschriebenen Arbeiten erledigen zu können. Unter dem Strich wird der Kanalbau in Homberg am Ende mit 23 Millionen Euro zu Buche schlagen.

Im neuen Kredit ist auch der Abriss des Gaswerks im Davidsweg enthalten, der mit 1,1 Millionen veranschlagt ist. 500 000 Euro davon muss die Stadt selbst zahlen, der Rest kommt vom Land.

Die Stadt rechne für kommendes Jahr mit Einnahmen von 20,6 Millionen Euro und Ausgaben in Höhe von 23,4 Millionen, also mit einem Fehlbetrag von knapp drei Millionen. Die Stadtverordneten diskutieren das Zahlenwerk in ihrer nächsten Sitzung am 3. Februar. (bra)

Quelle: HNA

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