Kandidat Röhl: Über Kitas öffentlich reden

Wolfhagen. Der eigenständige Bürgermeisterkandidat Carsten Röhl kritisiert, dass der Beratungsprozess zu den Wolfhager Kindertagesstätten im Haupt- und Finanzausschuss im nichtöffentlichen Teil behandelt wurde. Das Thema Kindergärten und frühkindliche Bildung sei das „zentrale Thema unserer Tage“, heißt es in einer Presseerklärung.

Während andere Städte und Gemeinden ihre Konzepte breit in der Öffentlichkeit präsentierten, „könnte man in Wolfhagen den Eindruck gewinnen, man wolle mögliche unpopulär wirkende Entscheidungen und Prozesse nicht an die große Glocke hängen“, so Röhl.

Der Kritikpunkt der so genannten kinderfreien Arbeitszeit, das heißt derjenige Anteil an der Gesamtarbeitszeit, der nicht direkt mit den Kindern verbracht werde, könnte „weitere Fragen zur zukünftigen Qualität in der Betreuung unserer Jüngsten und der damit verbundenen Elternarbeit aufwerfen“, so Röhl.

Geldfrage

Und hinter der Frage von Qualität stehe letztendlich die Frage nach Haushaltsmitteln und damit nach Geld. Röhl: „Und an dieser Stelle könnte der Grund für den Ausschluss der Öffentlichkeit zu finden sein. Kurz vor den Wahlen im kommenden Frühjahr möchte man nach Möglichkeit keine unangenehmen Diskussionen aufmachen.“ (awe)

Quelle: HNA

Kommentare