190 Achtklässler der Filchner-Schule beschäftigten sich mit dem Thema Klima

„Kann man CO2 essen?“

Daniela Rieß

Wolfhagen. Das Klimaboot ist wieder in Nordhessen unterwegs. Gestern nahm es Kurs auf Wolfhagen: 190 Mädchen und Jungen der Wilhelm-Filchner-Schule (WFS) des Jahrgangs acht beschäftigten sich am Donnerstagvormittag in elf Workshops mit Themen rund ums Klima.

Mit im Boot des Projektes sind unter anderem der örtliche Verein Energie 2000, das Jugendbildungswerk des Landkreises und die Stadtwerke Wolfhagen. „Vor etwa dreieinhalb Jahren ist die Idee zum Klimaboot entstanden“, berichtet Daniela Rieß, Projektleiterin dieses Netzwerkes.

Ziel: Unternehmen und Vereine schließen sich zusammen, um Schulen für das Thema Klima zu sensibilisieren. Auch Daniela Rieß, Moderatorin und Kommunikationsberaterin, bot den Achtklässlern der WFS an diesem Tag einen Workshop an. Dort überlegten die Schüler, was Klima und Klimawandel eigentlich sind und was selbst im Alltag getan werden kann. Im Anschluss an die Diskussion produzierten die Schüler unter mithilfe von Mitarbeitern des Offenen Kanals Kassel – ebenfalls Partner von Klimaboot – Videoclips und Blogs, die dann auf der Klimaboot-Seite im Internet veröffentlicht werden sollten.

Andere Gruppen beschäftigten sich unter anderem mit den Themen erneuerbare Energien, klimafreundliche Kleidung und mit klimaschonendem Essen. So die Gruppe um Lehrer Axel Götte. „Kann man CO2 essen?“ Oder: „Was hat CO2 überhaupt mit unserer Nahrung zu tun?“ Diesen und weiteren Fragen gingen die Schüler nach. Ihr Ergebnis: Sie stellten Pflaumenmus her mit Obst, das sie von Bäumen des Schulgeländes gepflückt hatten. Was das letztlich alles mit CO2 zu tun hat, erklärt der Achtklässler Marcel: „Greift man auf regionale Produkte zurück, werden Lebensmitteltransporte mit Flugzeugen oder Lkw unnötig.“ Und so wird der Klimakiller CO2 eingespart. HINTERGRUND

Infos: www.klimaboot.de

Von Vera Glass

Quelle: HNA

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