Melsunger Narren haben keine Nachwuchssorgen

Warmgeschunkelt: Karnevalisten feierten am Melsunger Rathaus

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Warteten auf den Startschuss: Die Garden des Melsunger Karneval Clubs (in blauen Kostümen) und der Karneval Gemeinschaft Röhrenfurth (rote Kostüme).

Melsungen. „Fullewasser, Fullewasser, hoi hoi hoi" und „Helau" hieß es am Samstagvormittag in der Melsunger Innenstadt.

Zusammen mit den befreundeten Vereinen, der Karneval Gemeinschaft Röhrenfurth (KGR) und dem Carneval Club Empfershausen (CCE), zogen die knapp 60 Jecken des Melsunger Karneval Clubs (MKC) am Morgen um das Melsunger Rathaus, um den Beginn der Karnevalszeit zu feiern.

Trotz frostiger Temperaturen konnten sich die Karnevalisten gut warm halten: Nach den Begrüßungsworten folgte ein vielfältiges Bühnenprogramm und zahlreiche Tanzeinlagen. Auch die Besucher mussten keine kalten Füße bekommen, in der Menge wurde mitgeschunkelt und gefeiert. Zur Stärkung gab es Bratwurst und Getränke.

Besonderes Trio

Auf der Bühne traten auch Franziska Winkel, Justine Fehr und Salina Mikosz von der Karneval Gemeinschaft Röhrenfurth auf. Die Besonderheit des Trios ist es, dass sich die Tänzerinnen jeden ihrer Schritte selber beibringen. „Wir haben ziemlich lange in der Garde des Karnevalvereins getanzt, irgendwann waren wir aber erfahren genug, um uns selbst weiterzuentwickeln“, sagt Justine Fehr. Trainiert wird einmal wöchentlich. Um einen Tanz in Perfektion einzustudieren, benötige es etwa ein halbes Jahr, erzählt Franziska Winkel.

Viel Applaus

Bei dem Publikum kam der Auftritt gut an, die drei verließen unter großem Applaus die Bühne, um der nächsten Gruppe Platz zu machen. Zufrieden mit dem Karnevalsauftakt ist auch Christian Lassas, stellvertretender Vorsitzender des Melsunger Karneval Clubs. „Beim Karneval kommen alle zusammen, egal ob jung oder alt. Und das nicht nur wenn gefeiert wird, sondern auch das ganze Jahr über in den Tanzgruppen“, sagt der 21-Jährige. Gerade auch der Nachwuchs sei dafür begeisterungsfähig. „Wann immer ältere Mitglieder ihr aktives Amt im Verein niederlegen, rücken sofort jüngere nach, die bereit sind, Aufgaben zu übernehmen. Auch beim Nachwuchs haben wir stets Neuzugänge“. (zpn)

Quelle: HNA

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