Kauf des Kasernengeländes in Homberg ist unter Dach und Fach

Homberg. Der in den vergangenen Wochen so heftig umstrittene Kauf des ehemaligen Homberger Kasernen-Geländes ist nach den Worten von Bürgermeister Martin Wagner nun unter Dach und Fach.

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Bei seinen Mitteilungen zum Stand der Konversion teilte er in der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag mit, dass der Vertrag zwischen der Hessischen Landgesellschaft und der Bundesanstalt für Immobilien-Aufgaben (BImA) am Dienstag unterzeichnet worden sei.

Gegen den Kauf des Kasernengeländes hatte es erheblichen Widerstand gegeben. Zuletzt hatte das Verwaltungsgericht Kassel in einem Eilverfahren den Widerspruch von Initiatoren eines Bürgerbegehrens gegen einen Stadtverordnetenbeschluss zurückgewiesen. In der Hauptsache steht die Entscheidung aber noch aus. Die Homberger Stadtverordneten hatten mehrheitlich ein Bürgerbegehren aus formalen Gründen abgelehnt (wir berichteten).

Die Hessische Landgesellschaft soll das Gebiet nun im Auftrag der Stadt entwickeln und vermarkten. Der Kaufpreis beträgt 1,3 Millionen Euro. Es gebe weitere Interessenten für eine Ansiedlung, teilte Wagner mit. Um welche es sich handelt, ließ er offen.

Für die Erneuerung der Infrastruktur (Straßen, Wasserversorgung, Kanalisation) habe das Wirtschaftsministerium einen Zuschuss von 1,75 Millionen Euro für diese Förderperiode bewilligt, berichtete Wagner. (hro)

Quelle: HNA

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