KBG: Eine Million Euro für das Verwaltungsgebäude

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Das Modell zeigt es: So wird das neue Verwaltungszentrum der Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft Homberg im Ostpreußenweg 7 aussehen. Der Umbau soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein.

Homberg. Eine Million Euro investiert die Kraftstrom-Bezugsgenossenschaft Homberg (KBG) in ihr Verwaltungsgebäude am Ostpreußenweg. Das bisherige Gebäude wird um ein Geschoss aufgestockt. Damit gewinnt der Energieversorger eine Fläche von 330 Quadratmetern hinzu.

Außerdem in Arbeit: Umbauten im Erdgeschoss, die energetische Sanierung des Hauses und eine Erdwärme-Heizung. Ende Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Nötig wurde der Umbau, weil die KBG die Konzession für die Versorgung der Stadtteile mit Gas und Strom erhalten hat. Am 1. Dezember kommenden Jahres tritt die Vereinbarung in Kraft, sagt KBG-Vorstand Wolfgang Imberger. Die Folge: Es fehlt Platz für die Kundenbetreuung und für die sechs neuen Mitarbeiter, drei im technischen Bereich und drei in der Verwaltung.

Der Startschuss für die Bauarbeiten fiel schon Ende März. „Mit dem Umbau wollten wir zeigen, dass auch ein 30 Jahre altes Gebäude wirtschaftlich und energetisch saniert werden kann“, sagt der Fritzlarer Architekt Christian Gerlach. Doch bevor das neue Stockwerk errichtet wird, müssen die Asbestzementplatten auf dem Dach und an der Fassade abgebaut werden.

Doch das ist nach Darstellung von Jürgen Weis, Sicherheitsbeauftragter vom Büro Unger-Ingenieure, kein Problem. Zum einen handele es sich um eine überschaubare Menge Asbestplatten. Zum anderen seien die Platten, sofern sie feucht gemacht wurden, ohne größere Gefährdung abzubauen. Dazu müssten die Arbeiter allerdings Schutzanzüge und einen Mundschutz tragen. Die Mehrkosten für die Entsorgung beziffert Architekt Gerlach auf etwa 4000 Euro.

Im neuen Dachgeschoss entstehen auf 330 Quadratmetern neue Büros und ein teilbarer Konferenz- und Schulungsraum. Damit sich die KBG-Kunden wohl fühlen, wird nach Angaben von Geschäftsführer Imberger im Erdgeschoss ein 80 Quadratmeter großes Besucherfoyer entstehen. Erneuert werden auch alle Büros , die Sanitäranlagen sowie der Sozialraum. Für eine gute Energiebilanz sorgen neue Fenster mit dreifach Verglasung und eine 16 Zentimeter dicke Isolierung der Fassade. Beheizt wird das KBG-Verwaltungsgebäude mit Erdwärme und einer Wärmepumpe. Dazu wird nach Angabe von Dr. Reiner Braun die Erde bis zu einer Tiefe von 150 Metern angebohrt, um die Erdwärme anzuzapfen. (ras)

Quelle: HNA

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