Keine Briefe auf Bestellung: CDU Homberg weist Vorwürfe der SPD zurück

Homberg. Der CDU-Stadtverband Homberg weist die Vorwürfe der SPD von bestellten Leserbriefschreibern zurück. Vielmehr freue sie sich über jede namentliche Lesermeinung, heißt es in einer Pressemitteilung des Stadtverbandsvorsitzenden Jürgen Monstadt.

„Unsere Bürger erkennen sehr wohl, was richtig oder falsch ist und mit welcher Taktik mit solchen Stellungnahmen von der eigenen Unzulänglichkeit abgelenkt werden soll“, heißt es in der Erklärung Monstadts.

Der Stadtverordnetenvorsteher Bernd Pfeiffer habe in seiner Rede zum Neujahrsempfang der Stadt Homberg auf die nicht stimmende Chemie zwischen den im Stadtparlament vertretenen Fraktionen hingewiesen.

Die Vergiftung der Atmosphäre treffe aber nicht auf alle Stadtverordneten zu, sondern sei in der Vergangenheit gezielt von Einigen aus der SPD-Fraktion und Bündnis 90/Die Grünen, betrieben worden. SPD und Grüne hätten 2004 die interfraktionellen Zusammenarbeit aufgekündigt und wunderten sich, dass der Kontakt zu CDU und FDP schlechter wurde. Das zu beklagen, sei ein unsauberer politischer Stil, erklärte Monstadt.

Punktuell sei eine Zusammenarbeit möglich gewesen. Dazu zählt Monstadt den Hessentag und das Stadtmarketing, doch zu mehr sei die Opposition wohl nicht bereit.

 Zu Recht habe der Stadtverordnetenvorsteher darauf hingewiesen, dass eine bessere Zusammenarbeit der Fraktionen im Stadtparlament gut für Homberg wäre. Und dazu sei die CDU stets bereit. (red)

Quelle: HNA

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