Keine Entscheidung über Maststall bei Zennern

Zennern. Über die Erweiterung des Geflügel-Maststalls bei Zennern ist noch keine Entscheidung gefallen. Ein Ehepaar, das zwischen Zennern und Udenborn bereits einen Stall für 50.000 Tiere betreibt, hatte beantragt, die Kapazität auf drei Ställe - also 150.000 Masthähnchen auszudehnen.

Die Landwirte hatte das damit begründet, dass sie nur so ihren Betrieb weiter wirtschaftlich betreiben könnten. Der Kot, der bei der Aufzucht anfällt, soll laut Antrag in der Biogasanlage unterhalb der Tannenhöhe in Wabern verwertet werden.

Als Voraussetzung müsste ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Vermutlich müsse auch der Flächennutzungsplan geändert werden, sagte Georg Bauer (SPD). Die FWG hatte beantragt, den Tagesordnungspunkt auszusetzen. Jürgen Schweinebraden (FWG) sagte, es gebe in seiner Fraktion noch keine einheitliche Meinung.

Laut Beschluss, dem alle Gemeindevertreter zustimmten, soll der Gemeindevorstand nun zunächst die rechtlichen Bedingungen prüfen. In der nächsten Sitzung des Parlaments wird dann darüber beraten. (ode)

Quelle: HNA

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