Keine Infektionen mit Ehec-Erregern

Schwalm-Eder. Noch ist die lebensbedrohliche Ehec-Infektion im Schwalm-Eder-Kreis nicht angekommen. Das erklärte Holger Pfetzing von der Kreisverwaltung Schwalm-Eder auf Anfrage der HNA. Selbst Verdachtsfälle sind nach Angaben des Abteilungsleiters für öffentliche Hygiene und Seuchenbekämpfung im Kreis abgeklärt worden.

Ehec-Infektionen müssen von niedergelassenen Ärzten, medizinischen Laboren und Kliniken der Gesundheitsbehörde in Homberg gemeldet werden. Anders als beispielsweise bei der Schweinegrippe gilt das Krankheitsbild dabei als relativ klar, erläuterte Holger Pfetzing. Deshalb hätten es alle Beteiligten vergleichsweise leicht, der Infektionskrankheit auf die Spur zu kommen, was auch das Meldeverfahren erleichtere. Die Krankheit wird durch eine besonders gefährliche Form der Darmbakterien Escherichia coli ausgelöst und kann zum Tod der Betroffenen führen.

Mit Blick auf die bundesweiten Krankheitszahlen in der Sache ist die Gesundheitsbehörde beim Kreis zurzeit nicht besorgt. Grund: Der Kreisverwaltung wurden am Mittwoch bezogen auf ganz Deutschland aktuell 138 Ehec-Fälle gemeldet. Der letzte Krankheitsbeginn unter den Betroffenen fiel dabei auf den 22. Mai. Das spreche unter anderem dafür, dass die Ehec-Infektionen relativ schnell abebben werden, erklärte Holger Pfetzing gegenüber unserer Zeitung. (lgr)

Quelle: HNA

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